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Absatzsteigerung bei Lindner

Der Tiroler Landmaschinenhersteller Lindner hat im Vorjahr 1.100 Traktoren abgesetzt, das entspricht einem Zuwachs von 17 Prozent.

Hauptverantwortlich dafür waren laut Geschäftsführer Hermann Lindner die ehemaligen Steyr-Modelle 958/948, die aufgrund einer Entscheidung des EU-Wettbewerbsgerichtes seit März von Lindner vertrieben werden. Ins Ausland wurden 250 Traktoren verkauft, um 20 Prozent mehr als 1999.

Im Inland wird das Umfeld immer schwieriger. Der Markt ist im Vorjahr um acht Prozent auf 6.870 neue Schlepper zurückgegangen. "Und die momentane Situation in der Landwirtschaft trägt bestimmt auch nicht dazu bei, dass die Investitionsbereitschaft der Bauern wieder steigt", schätzt Lindner. Die Geschäftsfelder der Zukunft lägen in der Kommunalwirtschaft, der Seilbahnwirtschaft und dem Export. So ist für heuer eine neuerliche Steigerung bei den Ausfuhren um 20 Prozent vorgesehen.

Eine Ausweitung erwartet Lindner auch in der Transporterproduktion. Im Vorjahr wurden 140 Transporter der Marke Unitrac verkauft, heuer sollen es 180 sein. Der Exportanteil liegt bei 70 Prozent.Für das Geschäfsjahr 2000/2001 (endet am 31. März) rechnet Lindner mit einem Umsatzzuwachs um 100 Millionen oder 20 Prozent auf 600 Millionen Schilling. In Kundl sind 188 Mitarbeiter beschäftigt.