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Staatspreis Digitalisierung: Tiroler Traktorenhersteller Lindner nominiert

Der Tiroler Traktorenhersteller Lindner ist in der Kategorie Künstliche Intelligenz für den Staatspreis Digitalisierung nominiert. Verliehen wird der Staatpreis am 9. April 2019 vom österreichischen Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort. Im Rennen um den Staatspreis ist Lindner mit dem Lintrac 110 mit TracLink Pilot. Das autonome Fahren von Traktoren ist zwar noch nicht erlaubt. Mit dem Lintrac 110 bietet Lindner aber das erste Fahrzeug, das dank „TracLink Pilot ready“ Paket dafür bereit ist. „Kameras, GPS-Empfänger und sonstige Sensoren lassen sich in Zukunft Modul für Modul ergänzen. Egal, wann die gesetzlichen Rahmenbedingungen für autonomes Fahren und Arbeiten geschaffen werden – der Lintrac kann zukünftig aufgerüstet werden“, erklärt Geschäftsführer Hermann Lindner.

 

Gemeinsam mit ZF Friedrichshafen entwickelt Lindner eine Reihe von intelligenten Systemen für den Lintrac. So wird der Traktor in Zukunft die gefahrene Route lernen und sie automatisch bearbeiten. Außerdem kann er einem Traktor, der vor ihm fährt, selbstständig folgen. Darüber hinaus wird der Traktor in der Lage sein, Gefahrenquellen zu erkennen und den Fahrer zu alarmieren. „Der Lintrac wird in Zukunft hochautomatisiertes und effizientes Arbeiten in den Berg- und Grünlandgebieten ermöglichen. Heute schon verfügt der Fahrer mit dem TracLink-System über bisher unerreicht detailliertes Einsatzwissen.“

 

Über Lindner

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner wurde 1946 gegründet, der erste Traktor wurde 1948 produziert. Heute fertigen 230 Mitarbeiter jährlich 1.200 Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac. Einsatzgebiete sind die alpine Berg- und Grünlandwirtschaft, die Kulturlandwirtschaft und der Kommunalbereich. Die Exportquote liegt bei 55 Prozent. Die wichtigsten Auslandsmärkte sind Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Slowenien.

 

Lindner im Internet: www.lindner-traktoren.at