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Lindner überholt Steyr

Erstmals in der Geschichte ist Lindner gleich in fünf österreichischen Bundesländern die stärkste Traktorenmarke. Laut Statistik über die Neuzulassungen 2002 hat Lindner den angestammten Spitzenplatz in Tirol gehalten und Steyr in Vorarlberg, Salzburg, Steiermark und Kärnten vom ersten Platz verdrängt. Firmenchef Hermann Lindner sieht darin die Bestätigung für seine Strategie: "Mit dem von ZF weiterentwickelten Steyr-Getriebe haben wir unsere Kompetenz im Grünlandbereich noch weiter ausgebaut. Wir setzen die Tradition österreichischer Grünlandtraktoren fort."

Das neue Getriebe, ein Lastschaltgetriebe mit Druckumlaufschmierung, kommt in der neuen Modellen Geotrac 83 und 93 zum Einsatz. Rund 250 Traktoren aus der 3er-Serie haben die Tiroler seit Herbst verkauft, 160 davon wurden bereits ausgeliefert. Bestseller ist der Geotrac 93 mit dem neuen 91 PS starken Perkins Turbodieselmotor der Stufe 2. "Dieses Modell hat alle unsere Erwartungen übertroffen", sagt Lindner.

Der heimische Traktorenmarkt ist 2002 zum dritten Mal hintereinander zurückgegangen. Nach einem Minus von 7,7 Prozent im Jahr 2000 und von sechs Prozent 2001 sanken die Verkaufszahlen im Vorjahr neuerlich um 1,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum hat Lindner seinen Marktanteil von 10,1 Prozent auf 14,7 Prozent erhöht. "Was Steyr an Marktanteil verliert, gewinnen wir", analysiert Lindner die Zahlen.

Der Geotrac 83 und der Geotrac 93 können derzeit bei allen Lindner-Händlern getestet werden. Die neuen Modelle, die ihre internationale Feuertaufe Ende Februar bei der SIMA in Paris erleben, werden auch im Mittelpunkt der traditionellen Werksausstellung von 21. bis 24. März in Kundl stehen.

Erfreuliches für Lindner zeigt auch die Zulassungsstatistik über die Transporter: In diesem Bereich stieg der Marktanteil der Unterländer im Vorjahr um rund 30 Prozent auf 23,4 Prozent. In der 90 PS Klasse ist Lindner sogar unangefochtener Marktleader. Zur Stärkung des mittleren Segments präsentiert Lindner auf der Werksausstellung den Unitrac 78.