Geschichte

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner behauptet sich seit über 70 Jahren erfolgreich am Markt.

Hermann Lindner

Pioniertaten und Innovationsgeist

Der Gründer des Traktorenwerk Lindner, Ing. Hermann Lindner, entstammt einer 15-köpfigen Bergbauernfamilie aus Breitenbach. Während des Krieges war Hermann Lindner aufgrund seiner hervorragenden Kenntnisse der Luftwaffe zugeteilt. Sein Patent war die gegenläufige Doppelluftschraube. Für seine erfinderischen Leistungen wurde ihm der Ingenieurtitel verliehen.

    • 1946

      Lindner beginnt mit der Produktion von Gebirgsgattersägen. Er mietet sich zunächst eine kleine Werkstatt beim Vorhoferbauern in Kundl in der er auf einer alten Werkbank selbst konstruierte transportable Gebirgsgattersägen und Forstgeräte für Holzbearbeitung baut.

    • 1948

      Erstmals rollt ein handwerksmäßig erzeugter Traktor aus Österreich aus dem Lindner'schen Traktorenwerk, der im gleichen Jahr bereits auf der Wiener Herbstmesse der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Das 14 PS Modell stößt auf große Nachfrage, obgleich mancher "Kenner" der Landwirtschaft nach der damaligen Marktlage es "für einen Unsinn hielt, in Tirol Traktoren produzieren zu wollen".

    • 1953

      Lindner legt den Grundstein für den heutigen Erfolg des Traktorenwerkes mit der Entwicklung des ersten 4-Radantrieb Traktors in Österreich. Die Vorteile: Schonung des Bodens, mehr Sicherheit durch 4 gebremste Antriebsräder und Vorteile bei Frontladerarbeiten haben sich bis heute durchgesetzt und bestätigt.

    • 1956

      Eine neue modernst eingerichtete Fertigungshalle wird errichtet. Das Traktorenwerk zählt bereits 150 Beschäftigte. Monatlich verlassen rund 70 Traktoren vor allem für österreichische Kunden, aber auch für den Export nach Spanien, Frankreich und Italien, das Werk in Kundl.

    • 1957

      Auf Anregung der Bundesversuchs- und Prüfanstalt Wieselburg wird ein Kleintraktor mit 9 PS entwickelt. Den Motor für den Lindner junior HRL 9 konstruiert Rudolf Lindner sen., der damit den Grundstein für die eigene Motorenproduktion in Kundl legt. Der Junior Motor der im Zweitakt-System arbeitet, ist äußerst robust gebaut und bürgt durch seine Frischölschmierung für besonders lange Lebensdauer.

      Im Sommer 1957 vernichtet ein Großbrand den 1. Stock und den Dachboden der Werkshalle.

      Nach dem tragischen Verkehrsunfall des Firmengründers im Oktober 1957 führen seine Söhne Hermann und Rudolf Lindner sowie die Gattin des Firmengründers Stefanie und Tochter Loisi Sappl den Betrieb weiter.

    • 1958

      Die Fertigungshalle wird auf die doppelte Fläche vergrößert. Bei einem Personalstand von 200 Mitarbeitern verlassen ca. 200 Traktoren aus Österreich monatlich das Werk.

    • 1959

      BF 22 N und A werden vorgestellt. Dieser Traktor war in Normal- und Allradausführung mit dem Lindner luftgekühltem 2-Zylinder 4-Takter Reihenmotor erhältlich. Einführung der Marke "Bauernfreund". Gleichzeitig werden die Traktoren mit einer neueren moderneren Verkleidung ausgestattet.

    • 1963

      Die Nachfrage nach stärkeren Traktortypen nimmt immer mehr zu. So verwendet Lindner fortan Perkins Motoren (weltgrößter Hersteller von Industriedieselmotoren), das Triebwerk ist von ZF Passau. Die beiden Serien Lindner JUNIOR und LW 20 mit Warchalowski-Motor laufen aus.

    • 1967

      Einführung der neuen Traktorenserie 450 N und A, 250 N und A mit 3-Zylinder- wassergekühlten Perkins Motoren und dem A-210 ZF-Triebwerk. Die Spezialisierung auf Grünlandtraktoren beginnt. Die bisher erzeugten Typen BF 22, BF 25, BF 35 und BF 45 laufen aus.

    • 1968

      Die ersten Transportermodelle zum Bearbeiten und Befahren von sehr steilem Gelände werden entwickelt und produziert. Durch rasche und einfache Umbauweise kann der Transporter als Ladewagen-, Streuer- oder Transportfahrzeug und ebenso zur Gülleausbringung verwendet werden. Für die Produktion dieser Transporter wird auf der Südseite des Werksgeländes eine Transporter-Fertigungshalle errichtet.

    • 1970

      Die Zahnradfabrik Passau stellt die Erzeugung der Getriebetypen A 205 und A 210 ein, diese werden nun auf Lizenz von Lindner in Kundl erzeugt. Verschiedene Sondermaschinen, Vorrichtungen und Modelle von ZF konnten zur Erzeugung übernommen werden.

    • 1973

      Inbetriebnahme der neuen Transporter- und Reparaturhalle. Die Hallen umfassen eine groß angelegte moderne Reparaturwerkstätte mit Kundendienstabteilung und Motorprüfstand, sowie eine nach neuen und praktischen Erfahrungen angelegtes Ersatzteillager mit Versandabteilung.

      Im Sommer kann der BF 550S in Allrad- und Normalausführung in Serie produziert werden. Ausgerüstet mit einem 4-Zylinder-Perkins-Motor garantiert dieser Traktor Leistung und Wendigkeit.

    • 1976

      Im Mai wird erstmals mit dem 520S Normal und Allradtraktor (52 DIN PS) und dem 620S Normal und Allradtraktor (62 DIN PS) eine neue Traktorreihe vorgestellt, die im Herbst noch mit dem 420S Normal und Allradtraktor (42 DIN PS) ergänzt wird. Neu bei der 20er-Reihe ist die serienmäßige Ausrüstung aller Typen mit servostatischer Lenkung. Die Produktion der bisherigen Typen 450S und 550S wird durch diese neue Serie abgelöst. Ende des Jahres läuft die Produktion des 350S aus.

    • 1979

      Mit einem der größten Landmaschinenkonzerne der Schweiz, der Firma Rapid, wird ein Liefervertrag für Transporter für vorläufig drei Jahre abgeschlossen. Lindner produziert für Rapid im Jahr 1979 rund 60 Transporter mit der Bezeichnung AC 1900. Das Grundmodell des AC 1900 ist mit Servolenkung, 3-Zylinder-Perkins-Dieselmotor, Überschlagrahmen und Allradgetriebe ausgestattet. Mit diesem langfristigen Auftrag kann die Transporterproduktion weiter gesteigert werden. Der Exportanteil erhöht sich um mehr als 50% der erzeugten Transporter.

    • 1982

      Mit großem Einsatz und auf Grund neuer Erkenntnisse im Traktorenbau wird nach fast 2-jähriger Entwicklungsarbeit im Frühjahr ein 65 PS-starker, mit allen technischen Feinheiten ausgerüsteter Komforttraktor zur Serienreife gebracht. Der erste Lindner Komforttraktor mit Plattformausführung kommt mit dem Lindner 1065A auf den Markt.

    • 1984

      Da ZF-Passau an einer Weiterentwicklung und Modernisierung der bei Lindner auf Lizenz gebauten Getriebe nicht interessiert ist und der Ruf der Händler nach einem moderneren Getriebe immer intensiver wurde, ist Lindner auf der Suche nach einem entsprechenden Getriebe. Wie schon bei den Hubwerken kommt man auf die Firma Steyr-Daimler-Puch AG. Erste Gespräche betreffend einer zukünftigen Kooperation im Steyr-Getrieben werden geführt. Nach erfolgreichen Verhandlungen kommt es am 18.7.1984 zur Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung mit Steyr-Daimler-Puch. (Zehn Jahre später - 1994 - wird das 10.000 Steyr-Getriebe geliefert).

    • 1985

      Mit Jänner beginnt der Serienbau einer völlig neuen Traktorengeneration. Nach kurzer, jedoch intensiver Entwicklungsarbeit ist es möglich, die technisch ausgereifte Traktorenreihe vorzustellen. Lindner 1450, 1500, 1600, 1650 u. 1700 - mit Steyr-Getriebe, Perkins-Dieselmotoren jeweils in Allrad- und Normalausführung. Im Juni wird die Produktion zur Gänze auf die neue Serie umgestellt und alle bisher gebauten Typen durch die neuen Modelle abgelöst.
      Mit ein wenig Wehmut wird der letzte Lindner 520 produziert, der die bis dahin erfolgreichste Traktorentype darstellte.

    • 1988

      Verleihung der Landesauszeichnung „Tiroler Adler". Aufgrund der hervorragenden Leistungen und besonderen Verdienste der letzten 40 Jahre erhält die Firma Lindner vom Land Tirol das Recht das Tiroler Landeswappen im Geschäftsverkehr zu verwenden.

    • 1990

      Eröffnung des neuen Ausstellungszentrums. Die Lindner Kunden konnten seit jeher die Fahrzeuge direkt im Werk begutachten. Verkaufsausstellungen am firmeneigenen Gelände wurden gut besucht, zumal sich der Kunde neue Traktoren, gebrauchte Traktoren und Vorführmaschinen, sowie Zusatzgeräte ansehen konnte. Bald wurde der Platz im Werksgelände rar und eine Ausweichmöglichkeit musste her. Das 6.000 m² große Ausstellungszentrum im Ortsteil Weinberg in Kundl bietet dem Kunden nun viel mehr Platz.

    • 1992

      Der Universaltransporter für die Landwirtschaft - der Unitrac 60 - wird vorgestellt. Er ist das Resultat mehrjähriger Entwicklungsarbeit und die perfekte Kombination von Komfort, Leistung und Wirtschaftlichkeit. Ein leistungsfähiger Motor und das überlegene Fahrwerk garantieren beste Steigeigenschaften und hervorragende Bodenanpassung bei stabilem Fahrverhalten.

    • 1994

      Vorstellung des Unitrac 75 K – Universaltransporter der Extraklasse. Zukunftsweisende Technik macht den Transporter Unitrac 75 zu einer neuen Dimension für multifunktionalen Einsatz als Kommunalfahrzeug. Schnee räumen, Splitt streuen, kehren, mähen, entsorgen, antreiben von rotierenden Geräten, häckseln, transportieren – der Unitrac ist als kompletter Geräteträger vielseitig einsetzbar. Das Unitrac-Konzept von Lindner setzt sich immer mehr durch.

    • 1995

      Lindner wird der "Tiroler Innovationspreis" verliehen. Diese Auszeichnung wird an Firmen mit besonders innovativen Leistungen vergeben, welche von einer Fachjury genauestens geprüft und ausgewählt werden.

    • 1996

      Der Frontanbau von Geräten wird immer beliebter – um eine möglichst gute Sicht auf die Frontanbaugeräte zu erzielen, beschließt Lindner sogenannte "Freisichttraktoren" mit steil abfallender Motorhaube und großzügiger Kabinenverglasung ins Programm aufzunehmen. Lindner präsentiert ein völlig neues Traktorenkonzept mit modernstem Design und innovativer Technik – der Geotrac wird vorgestellt.

    • 1998

      Vorstellung des Unitrac 55/65 und Unitrac 95. Die Lindner Unitrac-Modelle sind mit einem einzigartigen Fahrwerkskonzept ausgestattet. Die Sicherheit, der Komfort und die Wirtschaftlichkeit sind die herausragendsten Elemente der neuen Unitracs. Auf Wunsch können die Modelle mit der hydraulischen Federung inkl. Niveauregelung ausgestattet werden.

    • 1999

      Das Spitzenmodell von Lindner - der Geotrac 100 - wird präsentiert. Die Typen Geotrac 50 und Geotrac 60 konnten gegen "Minderpreis" als Hinterradtraktoren geliefert werden. Alle Geotracs waren auch auf Wunsch als Forsttraktoren oder Kommunaltraktoren erhältlich.

    • 2000

      Ende 1999 kaufte New Holland die Firma Case (einschließlich Case Steyr), welche zuvor 1996 die Firma Steyr Landmaschinentechnik zu 75 % übernommen hatte. Da durch die Fusion von Case, New Holland und Steyr der österreichische Marktanteil 45 % überstiegen und dadurch den EU-Wettbewerbsbestimmungen widersprochen hat, wurden in Österreich die Modelle M 948/a und M 958/a, die nach wie vor von Steyr gefertigt wurden, von Lindner unter der Typenbezeichnung 948, 948a, 958, 958a vertrieben.

    • 2001

      Relaunch der Modelle Geotrac 60, 70 und 80 durch die neuen Modelle Geotrac 65, 75 und 85. Die Leistung des Geotrac 50, des kleinsten Modells der Serie wird angehoben. Die Typen Geotrac 65, Geotrac 75 und Geotrac 85 ergänzen das Programm. Die Modelle werden technisch aufgewertet: So gibt es serienmäßig 4 Zapfwellengeschwindigkeiten, bei etlichen Modellen wurde die Hubkraft der Hydraulik sowie die Motorleistung erhöht und Bereifungsvarianten ergänzt.

    • 2002

      Vorstellung des Geotrac 83 und 93 mit neuem ZF-Lastschaltgetriebe. Serienmäßig verfügen diese beiden Modelle über Optistop, Allrad und hintere Differentialsperre per Knopfdruck zuschaltbar. Es werden zunächst 200 Modelle des Geotrac 83 ausgeliefert. Um das Drehmoment zu verbessern entschließt man sich den Motor mit einem Turbo zu ergänzen.

      Im Dezember 2002 wird auf der AGRAMA in Bern der neue Unitrac 78 mit neuem Perkins-Motor vorgestellt. Der Unitrac ist als kompletter Geräteträger vielseitig einsetzbar. Das Federungskonzept mit Einzelradaufhängung und Drehteil hat sich erfolgreich bewährt. Der universelle Alleskönner ist wendig und wirtschaftlich auf der Straße, bodenschonend auf Grünflächen und sicher im Gelände.

    • 2003

      Vorstellung des Geotrac 73 A auf der Rieder Messe. Der Geotrac 73 A ist mit drehmomentstarkem Motor und tiefem Schwerpunkt für extreme ("alpine") Verhältnisse ausgelegt. Verleihung des "Österreichischen Innovationspreises" für die nachrüstbare EHR. Produktionsstart des Geotrac 63 Alpin im April 2004. Dieses ist das kleinste Geotrac-Modell und ebenso wie der Geotrac 73 A mit tieferem Schwerpunkt ideal für alpine Verhältnisse ausgelegt.

      3 Mio. € werden in die Erweiterung der Montagehalle und den Bau eines neuen Zentrallagers investiert.

    • 2005

      Der 10.000ste Geotrac und 1.000ste Unitrac verlassen das Werk. Die Unitrac Serie 2 mit Kippbarer Komfortkabine wird präsentiert. Der Unitrac ist die geländegängige Kombination aus Transportfahrzeug und Geräteträger. Seine Ausstattungsvielfalt ist ebenso groß wie seine Einsatzbereiche. Vom Transportieren über Land- und Forstwirtschaft, Landschaftspflege, bis hin zum Kommunal- und Winterdienst ist der Unitrac universell einsetzbar.

      Lindner erfüllte die Anforderungen der internationalen Qualitätsnormen und erhält die Zertifizierung nach ISO 9001:2000 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001:2000 (Umweltmanagement).

    • 2007

      Vorstellung der Geotrac Serie 4 (106 bis 126 PS). Strukturveränderungen in der Grünlandwirtschaft und Berglandwirtschaft, vermehrter überbetrieblicher Einsatz durch Maschinenringe und der generelle Trend zu höheren Flächenleistungen münden in der Entwicklung der neuen Geotrac-Reihe "Serie-4". Als erster Traktorenhersteller konzipiert Lindner eine Sicherheitskabine mit ROPS und FOPS Konstruktion und verwendet erstmals die LED-Technologie im Traktor. Mit dem I.B.C.-Monitor wird ein revolutionäres Bedienkonzept präsentiert. Die kompakte Bauweise der Modelle Geotrac 104, 114 und 124 sowie deren sparsame Commonrail-Motoren, die reichhaltige Serienausstattung, die Komfortkabine mit einzigartiger Rundumsicht und das innovative Design führen schon kurz nach der Erstpräsentation zu einem sensationellen Erfolg im In- und Ausland.

    • 2008

      Eröffnung des Technologiezentrums und einer neuen Montagehalle. Das neu erbaute Entwicklungs- und Technologiezentrum direkt am Firmensitz in Kundl unterstützt die Kommunikation zwischen Lindner und seinen Entwicklungs-, Liefer- und Vertriebspartnern. Als Spezialist im Bau von Allradtraktoren begeistert Lindner seit Jahrzehnten seine Kunden laufend mit praktischen und innovativen Neuentwicklungen.

    • 2009

      Lindner erweitert seine erfolgreiche Transporterreihe Unitrac mit einem neuen Modell, das speziell für den Einsatz in der alpinen- und Grünlandwirtschaft konzipiert wurde. Der neue Unitrac 82 wird vorgestellt. Der 4 Zylinder-Turbodieselmotor im Unitrac 82 leistet 82 PS und 350 Nm Drehmoment.

      Im selben Jahr präsentiert Lindner mit einem großen Event das erste Modell der Geotrac Serie 4 Alpin – den Geotrac 94. Dieser ist auf die Bedürfnisse des typischen Landwirts im alpinen Raum maßgeschneidert und punktet im klassischen Mischbetrieb. Mit dem Start des Lindner-epp (efficent power program) arbeitet Lindner intensiv an der laufenden Optimierung von Verbrauch und Effizienz seiner Produkte.

    • 2010

      Geotrac 64, 74 und 84 komplettieren die Serie 4 Alpin. Mehr als 30.000 Kunden aus Berg- und Grünlandwirtschaft, der Landschaftspflege, der Forstwirtschaft und den Kommunalbetrieben haben durch ihre Erfahrung bei der täglichen Arbeit mitgeholfen die Traktoren von Lindner ständig weiterzuentwickeln.

      Durch die thermische Sanierung des Produktionsgebäudes erhält Lindner als erste Firma in Österreich den Niedrig-Energieausweis für ein Betriebsgebäude.

    • 2011

      Lindner saniert die Produktionshalle in Kundl nach modernsten, ökologischen Gesichtspunkten. Die Abwärme der Maschinen wird genutzt, um ein Nebengebäude zu heizen. Eine moderne Frischluftfilteranlage reinigt die Abluft. Die Wärme, die dabei entsteht, wird wieder in das Gebäude zurückgeführt – so verbraucht Lindner in Kundl keinen Tropfen Erdöl. Die Halle ist das erste gewerbliche Produktionsgebäude mit Energieausweis.

      Außerdem implementiert das Familienunternehmen eine neue ERP-Anwendungssoftware. Diese erleichtert den Umgang mit der enormen Datenmenge und regelt die unternehmerischen Ressourcen.

    • 2012

      Start der Baureihe Serie 4 ep. Mit dem Geotrac 84ep stellt Lindner den ersten Traktor der ep-Reihe vor. Dank der Common-Rail-Technologie und dem Partikelfilter erreichen die Traktoren die Abgasstufe 3B. Durch den neuen ep-Drehzahlbegrenzer kann die maximale Motordrehzahl gespeichert werden. So lässt sich bis zu ein Liter Treibstoff pro Betriebsstunde sparen.

    • 2013

      Lindner präsentiert mit dem Lintrac den ersten stufenlosen Standardtraktor mit mitlenkender Hinterachse. Technische Highlights sind das stufenlose Getriebe TMT09, das Lindner gemeinsam mit ZF entwickelt hat, die einfache LDrive-Bedienung und die schon beim Unitrac bewährte 4-Rad-Lenkung. Einsatzgebiete für den Lintrac sind das Berg- und Grünland, der Kommunalbereich und die Kulturlandwirtschaft.

      Auf der Agritechnica in Hannover wird der Lintrac zur "Maschine des Jahres 2014" gekürt.

    • 2014

      Lindner eröffnet das neue Innovationszentrum in Kundl. Dabei handelt es sich um ein multifunktionales Verkaufs- und Kundencenter, bei dem die nachhaltige Bauweise im Mittelpunkt steht. Neben dem modernen Verkaufs- und Kundencenter hat Lindner Schulungsräume und die Innovationsgalerie untergebracht. Dort zeigt Lindner Höhepunkte aus der mehr als 65-jährigen Unternehmensgeschichte.

      Ende 2014 erfolgt der Startschuss für die Serienproduktion des neuen Lintrac.

    • 2016

      Der neue stufenlose Unitrac 112 LDrive wird präsentiert. Herzstück dabei ist leistungsverzweigte stufenlose CVT-Getriebe, das Lindner mit ZF-Komponenten selber baut. In der Kombination mit dem TracLink-System wird der Unitrac 112 LDrive somit zum intelligentesten, wendigsten und stärksten Lindner-Transporter der bisherigen, 70-jährigen Unternehmensgeschichte. Ein effizientes, wirtschaftliches und besonders leicht bedienbares Fahrzeug für Profi-Landwirte, Kommunen und Seilbahnen.

    • 2017

      Der neue Lintrac 110 wird präsentiert. Neben der Ausstattung mit stufenlosem Getriebe TMT11, LDrive-Bedienung und 4-Rad-Lenkung ist der Lintrac auch mit dem TracLink-Pilot kompatibel und damit für das Zeitalter des autonomen Fahrens bestens gerüstet.

      Aufgrund der positiven Export-Entwicklung startet der Bau der neuen Lindner Frankreich-Zentrale in Blotzheim. Von hier aus wird künftig die gesamte Logistik für den französischsprachigen Raum abgewickelt.

    • 2018

      Vor 70 Jahren wurde bei Lindner der erste Traktor produziert. Um das gebührend zu feiern geht im Tiroler Unterland das größte Lindner-Treffen aller Zeiten über die Bühne. Lindner-Traktoren und deren Fahrer kommen aus ganz Europa nach Kundl um an der historischen Jubiläumsfeier teilzunehmen.

    • 2019

      Der neue Lintrac 130 wird Maschine des Jahres in der Kategorie Kompakttraktor. Vergeben wurde die Auszeichnung auf der Agritechnica in Hannover, der Weltleitmesse für Landtechnik. 53 Maschinen von 36 Herstellern waren in 16 Kategorien für die Auszeichnung „Machine of the Year 2020“ durch die internationale Fachjury nominiert und vorgestellt worden.