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Pressemitteilungen

Alle relevanten Presseaussendungen von unserem Lindner Traktorenwerk - von der erfolgreichen Messeausstellung bis hin zur neuen Modellveröffentlichung! Die Verwendung in Printmedien ist unter der Quellenangabe "Lindner" kostenlos!

Traktorenmarkt in Österreich: Lindner auf Platz zwei

30.01.2017

Traktorenmarkt in Österreich: Lindner auf Platz zwei

Der Tiroler Landmaschinenspezialist Lindner hat in Österreich im Vorjahr 612 neue Traktoren abgesetzt. Das bedeutet einen Marktanteil von 13,4 Prozent und Platz zwei im Ranking der Standardtraktoren. „Mit unserer Nischenstrategie für die alpine Berg- und Grünlandwirtschaft und die Kulturlandwirtschaft konnten wir uns auf einem wiederum schwierigen Gesamtmarkt behaupten“, erklärt Geschäftsführer Hermann Lindner. Der heimische Traktorenmarkt musste im Vorjahr ein Minus von 4,2 Prozent hinnehmen.

 

Geotrac: Meistverkaufte Traktoren Österreichs

Mit seinen Geotrac-Traktoren stellte Lindner im Jahr 2016 die meistverkaufte Traktorenreihe Österreichs. „Besonders erfreulich hat sich wiederum die Nachfrage nach dem Geotrac 74 entwickelt, der das Ranking der Neuzulassungen anführt. Auf Platz drei liegt der Geotrac 84, auf Platz vier der Geotrac 64“, bilanziert Hermann Lindner.

 

Für 2017 erwartet Lindner, dass sich der Markt auf dem Niveau von 2016 einpendelt. „Die Talsohle sollte in Österreich endlich durchschritten sein. Wir erwarten eine weiterhin gute Nachfrage nach dem stufenlosen Lintrac“, sagt Lindner. Ende 2016 verließ der 500. Lintrac das Werk in Kundl.

 

Im Juni 2017 startet die Serienproduktion des neuen stufenlosen Transporters Unitrac 112 LDrive. „Wir konnten dank des starken Winters hunderte Einsatzstunden mit dem neuen Transporter absolvieren und erhoffen uns durch das neue Fahrzeug positive Impulse im Kommunalbereich.“

 

Neuer Frankreich-Standort

Positiv entwickelt hat sich der Export des Familienunternehmens, das in Kundl 220 Mitarbeiter beschäftigt. Die Exportquote liegt bei mehr als 50 Prozent, wichtigste Märkte sind Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien. „Die Marktoffensive in der Schweiz hat auch 2016 positive Spuren hinterlassen. Wir konnten zum zweiten Mal in Folge mehr als 100 Traktoren absetzen“, erklärt Exportleiter David Lindner. In der Schweiz sei besonders der Lintrac gefragt.

 

Im Februar 2017 startet Lindner den Bau seiner neuen Frankreich-Zentrale in Blotzheim. David Lindner: „Mit dem strategisch gut gelegenen Standort im Dreiländereck Frankreich, Schweiz und Deutschland wollen wir den Absatz im französischsprachigen Raum verdoppeln.“

 

Im Jahr 2016 wurden in Kundl insgesamt 1.350 Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac gefertigt. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 / 2016 (Stichtag 31. März) lag bei 74 Millionen Euro.

12.09.2016

Geotrac Supercup 2016: Südtiroler holt sich Geotrac 74ep

Peter Prossliner aus Kastelruth gewann beim großen Europafinale in Kundl die Einzelwertung und einen Geotrac 74ep im Wert von 60.000 Euro – die Teamwertung ging an die Südtiroler Bauernjugend

Hochspannung herrschte am vergangenen Wochenende beim Lindner-Innovationszentrum in Kundl: Beim Europafinale des 20. Geotrac Supercups kämpften 32 Traktorprofis aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol um den Titel „bester Traktorfahrer des Alpenraums“. Den schwierigen Parcours beherrschten die Südtiroler am besten: Peter Prossliner aus Kastelruth gewann die Einzelwertung und den Hauptpreis, einen Geotrac 74ep von Lindner im Wert von 60.000 Euro. Auf Platz zwei fuhr Markus Egger aus Hafling, auf Platz drei Thomas Fraidl aus Trofaiach (Steiermark). 

Auch die erstmals ausgetragenen Teamwertung war fest in Südtiroler Hand: Die Südtiroler Bauernjugend setzte sich durch und darf sich über ein Erlebniswochenende freuen, das von top agrar zur Verfügung gestellt wird.

Jubiläumsausgabe mit besonders schwierigem Kurs
Der Parcours war in diesem Jahr noch fordernder als in der Vergangenheit, u.a. dank der neuen Rampe für Schräglagen, die gleich am Anfang zu bewältigen war. Danach mussten die Profis einen Ladewagen anhängen und rückwärts einparken. Auf der Wippe musste der Traktor fünf Sekunden in der Waagrechten gehalten werden. Gefahren wurde mit einem Geotrac 94ep, den Landmaschinenspezialist Lindner zur Verfügung stellte. Qualifikationen gingen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und in Südtirol über die Bühne. Das Europafinale war es eines der Highlights bei den diesjährigen Lindner-Innovationstagen.

Infos im Internet: www.geotrac-supercup.at

Lindner präsentiert ersten stufenlosen Unitrac

09.09.2016

Lindner präsentiert ersten stufenlosen Unitrac

Der Tiroler Landmaschinenspezialist Lindner setzt die beim Lintrac bewährte Stufenlostechnologie jetzt auch bei seiner Transporterserie Unitrac ein. Geschäftsführer Hermann Lindner: „Der stufenlose Unitrac 112 LDrive ist der smarteste, wendigste und stärkste Lindner-Transporter unserer 70-jährigen Geschichte“. Vier Jahre dauerte die Entwicklungszeit des Transporters, der in einer Variante für kommunale Einsatzprofis und Seilbahnen sowie einer Agrar-Version erhältlich sein wird. „Der neue Transporter ist ein effizientes, wirtschaftliches und besonders leicht bedienbares Fahrzeug, mit dem wir Kunden in ganz Europa ansprechen wollen.“

Stufenlose Getriebe, smarte Bedienung
Herzstück des Unitrac 112 LDrive ist das leistungsverzweigte CVT-Getriebe, das Lindner mit ZF-Komponenten selber baut. „Der Unitrac 112 LDrive fährt stufenlos bis 50 km/h, alle Einstellungen erfolgen über die aus dem Lintrac bekannte LDrive-Armlehne“, erläutert Technologie-Geschäftsführer Stefan Lindner.  Angetrieben wird der Transporter von einem drehmomentstarken 4-Zylinder-Turbodieselmotor mit 107 PS Nennleistung.

Technisches Highlight ist das neue Lindner TracLink-System. „Damit wird der Unitrac 112 LDrive zum intelligentesten Fahrzeug seiner Klasse“, sagt Stefan Lindner. Das TracLink-System erkennt jedes Gerät, das angebaut wird und unterstützt den Fahrer, die richtige Einstellung zu finden. Außerdem können Fahrer den Beladezustand und die Achslasten überprüfen.
 

Das elektronische Fahrtenbuch garantiert besonders wirtschaftliches Arbeiten. Per GPS wird dokumentiert, welche Geräte eingesetzt und welche Flächen konkret bearbeitet wurden. TracLink sorgt so für eine detaillierte Übersicht der Kosten- und Verbrauchsdaten.

Für optimale Wendigkeit steht die 4-Rad-Lenkung des Unitrac. Die Nutzlast liegt bei mehr als 5.000 Kilogramm. Fahrkomfort und Geländegängigkeit verbindet das Hochleistungsfahrwerk mit Einzelradaufhängung und hydraulischer Federung. Wie von der Unitrac-Serie gewohnt, kann die Kabine des neuen Unitrac ohne Werkzeugeinsatz seitlich um 50 Grad gekippt werden. Im Agrarbereich kommt die Feststellbremse zum Tragen, die automatisch eingelegt wird, sobald der Fahrer den Transporter abstellt.

Erhältlich ab April 2017
Im Oktober startet Lindner die Produktion von fünf Modellen der Vorserie. „In den nächsten Monaten wird das Fahrzeug weiter optimiert, die Serienproduktion wollen wir im April 2017 anfahren“, kündigt Rudolf Lindner an, der als Geschäftsführer für die Produktion zuständig ist. Im ersten Jahr möchte das Tiroler Familienunternehmen rund 70 Unitrac 112 LDrive produzieren.

Über die Unitrac-Serie
Der erste Unitrac-Transporter wurde im Jahr 1992 gebaut. Seitdem hat Lindner die Serie kontinuierlich weiterentwickelt. Europaweit sind heute rund 3.000 Unitrac-Transporter mit 10.000 Anbaugeräten unterwegs – vom Gemeinden und Städten über Seilbahnen bis zu Landwirten. Die Serie besteht aus den Modellen 72ep, 82ep, 92ep, 102ep, 102S und dem neuen 112 LDrive.

28.07.2016

Geotrac Supercup: Tolle Leistungen in der Schweiz, nächste Station Karpfham

Der Geotrac Supercup 2016 machte kürzlich in der Schweiz Station – konkret beim großen Seeland Chilbi & Tractor Pulling in Schwadernau. 29 Traktorenprofis kamen in die Wertung, den Sieg auf dem rutschigen Parcours holte sich Thomas Fraidl aus Trofaiach in Österreich. Platz zwei erkämpfte Beat Stahli aus dem Schweizer Schüpfen. In Schwadernau bot sich die letzte Gelegenheit, eine der begehrten Rennlizenzen zu ergattern – die Voraussetzung, um bei den Qualifikationen zu starten. Der letzte Bewerb vor dem großen Europafinale am 10. September in Kundl findet am 6. September im bayerischen Karpfham statt.

Zwei Österreicher und ein Südtiroler führen Ranking an

Nach den Ausscheidungsrennen in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz ziehen die 32 besten Fahrer ins Europafinale beim Innovationszentrum in Kundl ein. Vor dem Bewerb in Karpfham führt der Österreicher Hannes Hörfarter (Niederndorferberg, Team Hauer) vor dem Südtiroler Oskar Leitner (Terenten, Team Südtirol) und Christian Schipflinger (Kirchbichl, Team Mitas).

Auf den oder die Europasieger(in) wartet ein besonders hochwertiger Hauptpreis: ein neuer Geotrac 74ep im Wert von 60.000 Euro. Erstmals gehen in diesem Jahr auch Teams an den Start: Dem besten Team beim Europafinale winkt ein Erlebnistag im Wert von 2.000 Euro, zur Verfügung gestellt von Top Agrar.

Der Parcours ist in diesem Jahr noch fordernder als in der Vergangenheit, u.a. dank der neuen Rampe für Schräglagen, die gleich am Anfang zu bewältigen ist. Danach müssen die Profis einen Ladewagen anhängen und rückwärts einparken. Gefahren wird mit einem Geotrac 94ep, den Landmaschinenspezialist Lindner zur Verfügung stellt.

Details im Internet: www.geotrac-supercup.at

Traktorenmarkt in Österreich: Lindner auf Platz zwei

22.07.2016

Traktorenmarkt in Österreich: Lindner auf Platz zwei

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner hat im ersten Halbjahr 2016 in Österreich 384 Traktoren verkauft – das ist ein Plus von sieben Prozent  gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Marktanteil von 15,5 Prozent belegt Lindner Platz zwei des österreichischen Standardtraktoren-Rankings. Geschäftsführer Hermann Lindner: „Der Gesamtmarkt ist weiterhin rückläufig und ging im ersten Halbjahr um mehr als sechs Prozent zurück. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft ist noch nicht abgeschlossen, die Produktpreise drücken auf die Investitionsfreude.“ Lindner habe die Marktentwicklung mit einer konsequenten Nischenstrategie und Innovationen wie dem stufenlosen Lintrac fast kompensieren können. „Darüber hinaus setzen viele unserer Kunden als Heumilch- und Biobauern auf mehrere Standbeine und Spezialisierung“, betont Lindner.

Lindner erzielte im Geschäftsjahr 2015/2016 (Stichtag 31. März) einen Umsatz von 74 Millionen Euro – das ist ein leichter Rückgang von rund 3,9 Prozent im Vergleich zum bisher umsatzstärksten Jahr 2013/2014. Im Jahr 2015 verließen mehr als 1.300 Traktoren und Transporter das Kundler Werk.

Besonders streicht Lindner hervor, dass der Mitarbeiterstand mit 221 Beschäftigten auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld stabil geblieben ist. „Wir brauchen gutes Personal, um technisch immer hochwertigere Produkte auf die Straße zu bringen.“ Großen Stellenwert hat bei Lindner seit jeher die Lehrlingsausbildung: Derzeit sind 13 männliche und zwei weibliche Lehrlinge in der Firma tätig.

Erfolgreich im Export
Die Exportquote des Familienunternehmens liegt bei 50 Prozent. Hermann Lindner: „Wir haben uns im abgelaufenen Geschäftsjahr verstärkt auf Auslandsmärkte mit hohem Potenzial konzentriert – unter anderen auf die Schweiz.“ 2015 hat Lindner bei den Eidgenossen die Verkaufszahlen auf 160 Traktoren und Transporter verdoppelt. Erstmals wurde darüber hinaus nach Skandinavien geliefert.

Die nächste Produktinnovation steht bereits vor der Tür: Im September 2016 stellt Lindner den neuen Unitrac 112LDrive vor. Das Fahrzeug werde vor allem kommunale Einsatzprofis und Seilbahnkunden begeistern. Beim neuen Transporter kommt die bereits im Lintrac erprobte Stufenlostechnologie zum Einsatz. „Darüber hinaus wollen wir unsere Kompetenz als führender Hersteller für die alpine Berg- und Grünlandwirtschaft weiter ausbauen“, betont Lindner.

Die Lindner-Fahrzeuge: Geotrac, Lintrac und Unitrac
Lindner produziert am Standort Kundl Traktoren der Geotrac-Serie, den stufenlosen Lintrac und Unitrac-Transporter. Die Einsatzgebiete der Fahrzeuge umfassen die Berg- und Grünlandwirtschaft ebenso wie die Kulturlandwirtschaft und den Seilbahn- und Kommunalbereich.

Die Geotrac-Serie 4 besteht aktuell aus acht Modellen. Die Bandbreite reicht vom Geotrac 64, der im steilen Gelände punktet, bis zum leistungsstarken Geotrac 134ep, der mit 144 PS der stärkste Traktor in der Geschichte des Tiroler Landmaschinenspezialisten ist. Technische Highlights der Traktoren sind die Panorama-Komfortkabine, die Schwingungstilgung, die Fronthydraulik oder die leistungsstarke Hydraulik mit getrenntem Ölhaushalt. Alle Traktoren sind mit Motoren von Perkins ausgestattet.

Der Lintrac ist der erste stufenlose Standardtraktor mit 4-Rad-Lenkung. Weitere
technische Highlights sind die Hochleistungs-Arbeitshydraulik von Bosch und die besonders einfache LDrive-Bedienung. Für den Berg- und Grünlandbereich vereint der Lintrac die Merkmale von Traktor, Hangmäher und Hoflader in einem Fahrzeug, das senkt den Investitionsbedarf für die Landwirte deutlich. Weitere Einsatzgebiete sind der Weinbau, der Forst und der Kommunalbereich.

Seit mehr als 20 Jahren produziert Lindner in Kundl Unitrac-Transporter für den Kommunalbereich, Seilbahnen und Landwirte. Aktuell sind in ganz Europa mehr als 3.000 Unitracs mit 10.000 Aufbaugeräten unterwegs. Alleine im Fuhrpark der Stadt Wien fahren mehr als 80 Unitracs. Sie werden im Winter zur Schneeräumung und im Sommer zum Transportieren und Kehren verwendet.

Lindner im Internet: www.lindner-traktoren.at

20.06.2016

4. Kommunalforum Alpenraum: „Über die Gemeindegrenzen hinaus denken“

„Wir haben in Tirol bereits ein hohes Maß an Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden erreicht. Diese Kooperationen müssen wir auch vor den Vorhang holen“,  erklärte Landesrat Johannes Tratter zu Beginn des 4. Kommunalforums Alpenraum im Lindner-Innovationszentrum in Kundl. Rund 80 Gemeindevertreter aus Tirol und den benachbarten Regionen informierten sich bei Vorträgen und Thementischen über Wege zur effizienten Gemeinde.

„Die internationale Verschuldung bedroht unsere Gemeinden nicht akut – die Frage ist viel mehr, wie viele unbezahlte Rechnungen wir unseren Kindern hinterlasse möchten“, fragte Alois Steinbichler, Vorstandsvorsitzender der Kommunalkredit AG. Münsters Bürgermeister Werner Entner berichtete, wie seine Gemeinde die Abfall-Entsorgungskosten über mehrere Jahre um ein Drittel senken konnte. Münster setzt auf enge Kooperation mit dem Tiroler Entsorgungsunternehmen DAKA. Hansjörg Peer, Bürgermeister der Gemeinde Mutters und Martin Angerer (Innsbrucker Kommunalbetriebe AG) erörterten, wie Gemeinden durch Energieeffizienz-Maßnahmen Kosten sparen können.

Bedarf an Spezialisierung steigt
Lukas Rühli, Projektleiter bei Avenir Suisse, skizzierte den Stand der Gemeindefusionen in der Schweiz. Georg Keuschnigg vom Institut für Föderalismus präsentierte eine aktuelle Studie zur interkommunalen Zusammenarbeit im deutschsprachigen Raum: „Die Aufgaben, die Gemeinden lösen müssen, werden immer komplexer. Darüber hinaus steigt der Bedarf an Spezialisierung. Wir müssen über die Gemeinde hinaus in Regionen denken.“


Ähnlich sah das auch Regina Norz, Obmann-Stv. Forum Land, in der abschließenden Talk-Runde mit Ernst Schöpf (Präsident Tiroler Gemeindeverband), Andreas Schatzer (Präsident des Südtiroler Gemeindenverbands) und Josef Steigenberger (Vorsitzender des Bayerischen Gemeindetags im Bezirk Oberbayern): „Die Menschen sind viel beweglicher und flexibler geworden, Lebensqualität wird immer wichtiger. Die Bürger erwarten in diesem Bereich Unterstützung von uns – das stellt uns vor große Herausforderungen.“

Über das Kommunalforum Alpenraum
Das Kommunalforum Alpenraum ist eine Initiative des Tiroler Fahrzeugherstellers Lindner, Mitveranstalter ist das Tiroler Entsorgungsunternehmen DAKA. Kooperationspartner sind die IKB AG, der Österreichische Gemeindebund, der Tiroler Gemeindeverband, der Südtiroler Gemeindenverband, der Bayerische Gemeindetag und Forum Land.

Infos im Internet: www.kommunalforum-alpenraum.eu

 

V.l.: Matthias Zitterbart (DAKA), Landesrat Johannes Tratter, Hermann Lindner, Josef Steigenberger (Vorsitzender Bayerischer Gemeindetag, Bezirk Oberbayern) und Ernst Schöpf (Präsident Tiroler Gemeindeverband);


Fotonachweis: Mühlanger / Lindner

15.06.2016

Geotrac Supercup 2016: Erfolgreicher Auftakt in Südtirol

Der Startschuss für den 20. Geotrac Supercup fiel im Südtiroler Nals. Organisiert wurde der erste große Länderentscheid von der Südtiroler Bauernjugend gemeinsam mit dem Tiroler Traktorenhersteller Lindner. Bei schönem Rennwetter gingen 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Start, davon 30 Fahrer aus Südtirol. Als bester Südtiroler Pilot stellte Paul von Pföstl sein Können unter Beweis. In der Gesamtwertung triumphierte Christian Schipflinger aus Kirchbichl in Tirol. Schnellste Dame war Anna Maier aus Ruhpolding. Die erstmals ausgetragene Teamwertung entschied Team Mitas vor der Südtiroler Bauernjugend für sich. Das große Europafinale steigt am 10. September 2016 in Kundl.


Gefahren wurde mit einem Geotrac 94ep. Der Parcours ist in diesem Jahr noch fordernder als in der Vergangenheit, u.a. dank der neuen Rampe für Schräglagen, die gleich am Anfang zu bewältigen ist. Danach müssen die Profis einen Ladewagen anhängen und rückwärts einparken.

Attraktiver Hauptpreis
Besonders attraktiv ist der Hauptpreis für den Sieger oder die Siegerin beim Finale am 10. September: Auf den besten Traktorprofi des Alpenraums wartet ein Geotrac 74ep im Wert von 60.000 Euro. Der Geotrac 74ep ist die effiziente Weiterentwicklung des Geotrac 74, des meistverkauften Traktormodells in Österreich 2015. Dem besten Team beim Europafinale winkt ein Erlebnistag im Wert von 2.000 Euro, zur Verfügung gestellt von Top Agrar.

So geht es weiter: Am 30. Juni (Qualifying) und 1. Juli (Rennen) macht der Supercup auf der Wieselburger Messe Station, am 22. und 23. Juli in der Schweiz, am 6. September in Bayern.


Alle Infos im Internet: www.geotrac-supercup.at

Lindner und Unterberger setzen auf Elektromobilität

03.05.2016

Lindner und Unterberger setzen auf Elektromobilität

Der Kundler Landmaschinenspezialist erwarb einen neuen BMW i3 für Fahrten innerhalb von Tirol – neue Ladestation beim Lindner-Innovationszentrum wird über die Fotovoltaik-Fassade des Gebäudes versorgt und kann von allen Besuchern genutzt werden

Seit vielen Jahren vertraut der Kundler Traktorenhersteller Lindner bei seinen Firmenfahrzeugen auf die Zusammenarbeit mit BMW Unterberger. Jetzt schlagen die beiden Unterländer Unternehmen mit einem BMW i3 ein neues, besonders effizientes Kapitel auf. Kürzlich übergab Dieter Unterberger den BMW i3 an Lindner-Verkaufsleiter Markus Inwinkl und Marketingleiter David Lindner. „Ein großer Pluspunkt ist der enorme Durchzug des emissionsfreien Elektromotors“, erklärt Inwinkl, „außerdem entschleunigt die Ruhe im Innenraum auf dem Nachhauseweg.“ Inwinkl nutzt das Elektroauto mehrmals täglich für Fahrten zwischen dem Lindner-Werk und dem Innovationszentrum. Der BMW i3, das erste rein elektrisch angetriebene Modell der BMW Group, verfügt über eine Reichweite von fast 160 Kilometer.

Innovationszentrum produziert Strom für den i3
Aufgeladen wird der BMW i3 an der neuen Ladestation beim Innovationszentrum in Kundl. Den Strom produziert die Photovoltaikfassade des Gebäudes. David Lindner: „Hinter dem BMW i3 steht eines der innovativsten Fahrzeugkonzepte der Welt. Das passt hervorragend zu unserem Innovationszentrum, bei dem wir großen Wert auf nachhaltige Bauweise gelegt haben.“ Die Baumaterialien stammen aus der Region, durch die Dreifachverglasung und die Energiesparkomponenten erreicht das Gebäude fast Passivhausstandard. Die Beleuchtung erfolgt hauptsächlich durch besonders sparsame Leuchtstoffröhren und LED-Scheinwerfer. Alle Besucher des Innovationszentrums können die Ladestation in Anspruch nehmen – z.B. während einer Führung durch die Innovationsgalerie.

Über Lindner Traktoren
Der Tiroler Landmaschinenspezialist Lindner, der in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum feiert, produziert in Kundl Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac. 220 Mitarbeiter werden beschäftigt. Die Exportquote liegt bei rund 50 Prozent.

23.03.2016

Lindner-Werksausstellung: Innovationen im Mittelpunkt

Rund 5.000 Besucher informierten sich unter anderem über das Sondermodell Geotrac 74ep „70 Jahre Lindner“ und den neuen Profi-Frontlader – Neuer Besucherrundgang im Kundler Werk offiziell eröffnet

Der Tiroler Landmaschinenspezialist Lindner lud vom 18. bis 21. März zur diesjährigen Frühjahrswerksausstellung bei schönstem Wetter. Eines der Highlights war die Vorstellung des limitierten Sondermodells Geotrac 74ep „70 Jahre Lindner“, das anlässlich des heurigen Firmenjubiläums produziert wird. Bei den Lindner-Fachhändlern sind nur 70 Stück des Traktors erhältlich, der mit einer kostenlosen Zusatzausstattung im Wert von 5.000 Euro aufwartet: von der Lastschaltung über die mechanische Kabinenfederung bis zur Grünlandbereifung. 

Eine weitere Innovation, über die sich die 5.000 Besucher informierten, ist der neue Profi-Lader POM-LX, der seit kurzem erhältlich ist. Die Lader-Schwinge ist stärker ausgeführt und verfügt über noch mehr Profiausstattung als die POM-L-Lader. Die vollhydraulischen POM-L-Frontlader mit Parallelführung punkten mit Komplettausstattung und Leichtbauweise. Das Frontlader-Stoßdämpfer-System mindert Vibrationen, die bei Arbeiten auf unebenem Untergrund auftreten – z.B. beim Transport auf der Straße oder im Winterdienst.

Die Lindner-Mitarbeiter standen darüber hinaus für alle Fragen zur laufenden Frühjahrsaktion zur Verfügung. Bei dieser kommen alle Käufer eines neuen Geotracs oder Lintracs auf ihre Kosten: Lindner bietet nicht nur die rumpfgeführte Fronthydraulik kostenlos an, sondern gewährt auch zwei Jahre Garantie.

Neuer Werksrundgang
Im Rahmen der Werksausstellung eröffnete Lindner außerdem den neuen Besucherrundgang durch die Produktion. Besucher bekommen auf der Tour fundierte Informationen über die Produktion von Lintrac, Geotrac und Unitrac – unter anderem dank der neuen Galerie, von der man einen exklusiven Blick auf die Montage hat.

Über Lindner
Lindner beschäftigt am Standort Kundl 220 Mitarbeiter, die 2015 insgesamt 1.400 Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac fertigten. Die Exportquote liegt bei fast 50 Prozent. Der Umsatz im Kalenderjahr 2015 lag bei 74 Millionen Euro. In den ersten zwei Monaten 2016 belegte Lindner bei den Neuzulassungen von Standardtraktoren in Österreich Platz zwei und ist Marktführer in Kärnten, Salzburg, Steiermark und Tirol.

Lindner im Internet: www.lindner-traktoren.at

04.02.2016

Lindner führt Traktorenranking bis 100 PS an

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner, das heuer seinen 70. Geburtstag feiert, ist österreichischer Marktführer bei Traktoren bis 100 PS. Das geht aus der aktuellen Statistik hervor. Bei den Neuzulassungen von Standardtraktoren belegt Lindner im Jahresranking 2015 mit einem Anteil von 13 Prozent den dritten Platz. Österreichs drei meistverkaufte Traktoren 2015 waren die Geotracs 74, 64 und 84, die alle in Kundl produziert werden. Der gesamte Markt ist im Vorjahr um neun Prozent zurückgegangen. Geschäftsführer Hermann Lindner: „Diese große Herausforderung konnten wir mit einer konsequenten Nischenstrategie meistern. Bis 2017 gehen wir von einem Marktwachstum in Höhe von zehn Prozent aus.“

Zuwächse im Export

Zugelegt hat Lindner im Auslandsgeschäft, die Exportquote kletterte 2015 auf fast 50 Prozent. „Der wichtigste Auslandsmarkt ist weiter Deutschland vor der Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien. Auf diesen Märkten eröffnet uns der Lintrac neue Chancen – im Kommunalbereich ebenso wie im Weinbau- oder Forstbereich“, betont Lindner. Der Lintrac ist der erste stufenlose Standardtraktor, bei dem die Hinterachse mitlenkt. 2015 verließen 250 Lintrac-Modelle das Kundler Werk. Export-Potenziale ortet Lindner in Skandinavien: „Wir lieferten 2015 die ersten Traktoren nach Dänemark und Norwegen.“

Lindner beschäftigt am Standort Kundl 220 Mitarbeiter, die 2015 insgesamt 1.400 Traktoren und Transporter fertigten. Der Umsatz im Kalenderjahr 2015 lag bei 74 Millionen Euro. Lindner: „In den kommenden Jahren wollen wir beim Umsatz jährlich um fünf Prozent zulegen – unter anderem durch die Entwicklung von neuen Produkten wie dem ersten stufenlosen Unitrac-Transporter, den wir im Herbst 2016 vorstellen werden.“

Lindner im Internet: www.lindner-traktoren.at

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