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Pressemitteilungen

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02.08.2018

Geotrac Supercup 2018: Sieger der ersten Rennen stehen fest

Mehr als 50 Fahrer und Fahrerinnen gingen an den Start – der bisherige Bestzeithalter kommt aus der Steiermark – Hauptpreis ist ein Lintrac 110 für ein Jahr - großes Finale auf der Welser Messe

Vorhang auf für die spektakulärste Rennserie für Traktorprofis im Alpenraum: 54 Fahrer aus Österreich, Slowenien und Südtirol gingen bei den bisherigen zwei Rennen an den Start. Vier weitere Renntermine folgen, ehe die Sieger beim großen Finale am 9. September auf der Welser Messe ermittelt werden. Der Beste der Besten erhält einen Lintrac 110 für ein Jahr.

In Sulden in Südtirol manövrierten 25 Teilnehmer einen Geotrac 94ep von Lindner über die Rampe für Schräglagen, die Wippe und durch die Doppelschikane. Besonderes Geschick auf dem engen Parcours erforderte das Rückwärtsfahren mit der Pöttinger-Ballenpresse.

Den Sieg holte sich Oskar Leitner aus Terenten. Platz zwei belegte Matthias Schwalt aus Schlanders, dritter wurde Johannes von Pföstl aus Algund. Die drei Erstplatzierten dürfen sich über ein Preisgeld von insgesamt 500 Euro freuen.

Beim Auftakt-Rennen in Grafenegg in Niederösterreich siegte Thomas Fraidl aus Trofaiach. Der Steirer ist bis jetzt der einzige Fahrer, der den Parcours in einer Zeit von unter zwei Minuten absolvieren konnte. Auf den Plätzen landeten Alexander Moschinger aus Oberndorf an der Melk und Bernhard Thalhammer aus Rabenstein.

Mit seiner mehr als 20-jährigen Geschichte ist der Geotrac Supercup die traditionsreichste und gleichzeitig spektakulärste Rennserie für Traktorenprofis im Alpenraum. Aus den insgesamt sechs Rennen werden 32 Finalisten für den großen Show-Down auf der Welser Messe ermittelt.

Nach den Bewerben in Niederösterreich und in Südtirol rückt der Rennkalender jetzt dem Ort des Finales immer näher. Auf dem Karpfhamer Fest in Bad Grießbach im Rottal findet am 4. September die dritte Ausscheidung statt. Am 6., 7. und 8. September gibt es dann auf der Welser Messe drei weitere Gelegenheiten, den anspruchsvollen Parcours unter Wettkampf-Bedingungen zu absolvieren. Neben der Final-Teilnahme geht es jeweils auch um Preisgelder: Der Tagessieger erhält je 300 Euro, der Zweitplatzierte 150 Euro und der Drittplatzierte 50 Euro.

Die Anmeldung zu den Rennen sowie weitere Informationen im Internet: www.geotrac-supercup.at 

12.06.2018

TracLink Pilot Laser: Lindner und PAS präsentieren Innovation für Weinbauprofis

Seit 2014 produziert das Tiroler Familienunternehmen Lindner den stufenlosen Lintrac. Mittlerweile wurden europaweit mehr als 700 Exemplare des Lintrac 90 ausgeliefert. Im Sommer erweitert Lindner die Serie mit dem Lintrac 110. Die stufenlosen Traktoren mit mitlenkender Hinterachse sind für die Berg- und Grünlandwirtschaft und die Kulturlandwirtschaft konzipiert – Lindner bietet den Lintrac u.a. in einer speziellen Weinbau-Version an.

Fahrzeug in die Reihe stellen und losfahren
Gemeinsam mit dem niederösterreichischen Start-up PAS Peschak Autonome Systeme bietet Lindner jetzt eine besondere Innovation für Weinbauprofis: das Reihenlenksystem TracLink Pilot Laser powered by PAS. „Der Laser tastet die Reihen ab, der Traktor hält die Spur automatisch. Der Fahrer des Lintracs kann sich im Weinberg voll auf die Anbaugeräte konzentrieren und muss nicht mehr lenken“, erklärt Technologie-Geschäftsführer Stefan Lindner . „Darüber hinaus erhöhen sich die Einsatzgeschwindigkeiten. Die Reihen müssen nicht mehr vorab vermessen werden, man benötigt auch keine GPS-Daten.“

Voraussetzung für den Einsatz des neuen Systems: Der Lintrac sollte mit dem „TracLink Pilot ready“-Paket ausgestattet sein. Der TracLink-Pilot wird zur technischen Basis für autonomes Fahren. „Damit ermöglichen wir in Zukunft hochautomatisierte Fahrfunktionen im Grünland und in der Kulturlandwirtschaft“, sagt Stefan Lindner.

Variable Orientierung und Abstandwahl
Ein großer Pluspunkt des Lintrac mit TracLink Pilot Laser ist die einfache Bedienung, betont Stefan Lindner. „Das System hat drei Modi: Orientierung an rechter, linker Zeile oder mittig. Das hängt davon ab, welches Gerät konkret zum Einsatz kommt.“ Der Abstand zur Zeile kann stufenlos gewählt werden. Ein weiterer Vorteil: Das Frontlasersystem ist schmutzunempfindlich, funktioniert auch bei Bewuchs und ist zu jeder Jahreszeit einsetzbar.

Hohe Präzision und Sicherheit
Bernhard Peschak, Geschäftsführer von PAS, erklärt die besonderen Vorzüge des Systems: „Die präzise Spurführung ermöglicht sehr genaues Arbeiten, die Sicherheitssysteme des  TracLink Pilot Laser verhindern eine Beschädigung der Weinstöcke, detektieren das Reihenende, erkennen Hindernisse und gewährleisten somit dem Fahrer ein sicheres Vorankommen.“

Premiere in Eisenstadt
Seine Premiere feierte der Lintrac mit TracLink Pilot Laser am 7. Juni 2018 bei der Veranstaltung „Landwirtschaft und Weinbau 2030“ in Eisenstadt. Weitere Präsentationstermine sind der 14. Juni 2018 in Oberdürnbach mit Vertretern der Weinbauschule Krems und Weinbauern sowie am 21. Juni 2018 in der Weinbauschule Klosterneuburg. Darüber hinaus gibt es die Innovation im Rahmen der LDrive-Roadshow von Lindner im Sommer 2018 zu sehen.

Über Lindner
Seit 70 Jahren produziert Lindner Traktoren und Transporter für Berg- und Grünlandwirtschaft, die Kulturlandwirtschaft und den Seilbahn- und Kommunalbereich. Im Jahr 2017 wurden in Kundl insgesamt 1.300 Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac gefertigt. Lindner beschäftigt am Standort Kundl 229 Mitarbeiter.

Über PAS Peschak Autonome Systeme
PAS Peschak Autonome Systeme wurde 2014 im niederösterreichischen Großweikersdorf gegründet. Das innovative Unternehmen ist unter anderem auf Systeme für das autonome Fahren in der Landwirtschaft spezialisiert.

PAS Technologie entlastet und unterstützt Menschen bei ihrer Arbeit. Außerdem werden die Entwicklungen zur Schonung von Umwelt und Ressourcen eingesetzt.

Geotrac Supercup: Lintrac 110 winkt

17.05.2018

Geotrac Supercup: Lintrac 110 winkt

Er ist der traditionsreichste und spektakulärste Traktor-Wettbewerb im Alpenraum:

der Geotrac-Supercup. Los geht die Rennsaison 2018 am 9. Juni beim Lagerhaus-Feldtag in Grafenegg. Am 15. Juli gastiert der Supercup im Südtiroler Vinschgau und am 4. September beim Karpfhamer Fest. Die große Rennwoche auf der Welser Messe wird am 6. September eingeläutet und mündet im großen Europafinale am 9. September.

 

Als Partner ist erstmals der englische Motorenhersteller Perkins mit dabei. Ein 113-PS-starker und besonders drehmomentfreudiger Motor von Perkins spielt auch im Hauptpreis für den besten Traktorfahrer des Alpenraums die Hauptrolle: Der Gewinner darf sich über einen stufenlosen Lintrac 110 für ein Jahr freuen. Marketingleiter David Lindner: „Der neue Lintrac wird erst ab Sommer produziert, der Sieger des Geotrac Supercup wird also einer der Ersten sein, der den neuen Traktor im Alltagseinsatz erleben darf.“

 

Herzstück der traditionsreichen Veranstaltung wird auch 2018 der spektakuläre Renn-Parcours. Den müssen die Fahrer mit einem 102 PS starken Geotrac 94ep von Lindner bewältigen. Die Qualifyings finden am jeweiligen Renntag statt. Den Siegern winkt auch 2018 wieder ein Preisgeld von 500 Euro pro Rennen.

 

www.geotrac-supercup.at

19.03.2018

Kommunalforum Alpenraum 2018: Fast drei Viertel der Gemeinden sehen Digitalisierung als Chance

Im Lindner-Innovationszentrum in Kundl ging die sechste Auflage des Kommunalforums Alpenraum über die Bühne. Gemeindevertreter aus Österreich, Bayern und Südtirol informierten sich über Strategien von der analogen zur digitalen Gemeinde. Mit dem kommunalen Digitalisierungsbarometer wurde eine aktuelle Umfrage zum Digitalisierungsgrad präsentiert.

 

„72 Prozent der Gemeinden sehen die Digitalisierung als Chance“, erklärte Andreas Hermann von Business Beat, der die Umfrage im Auftrag des Kommunalforums Alpenraum durchgeführt hat. Auf Basis von 17 Aspekten wurde ermittelt, wie weit die Gemeinden bei der Digitalisierung sind. „Aktuell liegt der Digitalisierungsgrad bei 47 Prozent, in drei Jahren sollen es schon 65 Prozent sein“, sagte Hermann. Vor allem der Breitbandausbau und die Online-Bestellung von behördlichen Dokumenten befänden sich stark im Aufwind.

 

Blockchain, Big Data, Internet der Dinge

Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien, erörterte die Digitalisierungsstrategie der Bundeshauptstadt. „Mit unseren Services wollen wir den Menschen Zeit schenken. Man darf aber auch niemanden von Dienstleistungen ausschließen, deswegen wird es weiterhin persönliche Beratung geben“, sagte Huemer. Die Trendthemen seien unter anderem Big Data und das Internet der Dinge – z.B. Straßenbeleuchtungen, die automatisch dunkler werden, wenn niemand auf der Straße ist. Derzeit läuft in der Stadt Wien außerdem ein Blockchain-Pilotprojekt. „Die Frage ist, ob Blockchain ein Hype oder wirklich eine Revolution ist.“ Prof. Diane Ahrens von der TH Deggendorf präsentierte im Anschluss einen aktuellen Zwischenstand des Projekts „Digitales Dorf in Bayern“.

 

Digitalisierung als Thema für Jahrzehnte

In der abschließenden Talkrunde diskutierten kommunale Spitzenvertreter. „Die Digitalisierung wird uns wie die Industrialisierung über Jahrzehnte beschäftigen“, sagte Stefan Graf, Direktor des Bayerischen Gemeindetags. Die Grundlage für alle weiteren Schritte sei eine funktionierende Basis-Infrastruktur, betonte Alfred Riedl, Präsident des österreichischen Gemeindebundes. „Darüber hinaus müssen die Schnittstellen zwischen den Gemeinden und den Behörden funktionieren.“ Hermann Gahr, Obmann Forum Land, warnte, dass nicht jeder die Möglichkeit habe, digitale Dienste zu nutzen. „Wir müssen die Menschen mitnehmen.“

 

Über das Kommunalforum Alpenraum

Das Kommunalforum Alpenraum ist eine Initiative des Tiroler Fahrzeugherstellers Lindner, Mitveranstalter ist das Tiroler Entsorgungsunternehmen DAKA. Kooperationspartner 2018 waren Kufgem, A1, der Österreichische Gemeindebund, der Tiroler Gemeindeverband, der Südtiroler Gemeindenverband, Forum Land und der Bayerische Gemeindetag.

 

Das 7. Kommunalforum Alpenraum findet am 14. März 2019 statt.

21.02.2018

Lindner eröffnete neuen Frankreich-Standort

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner baut seine Aktivitäten in den französischsprachigen Märkten aus. Kürzlich erfolgte die Eröffnung des neuen Frankreich-Standortes. Das Investitionsvolumen für das Kompetenzzentrum in Blotzheim betrug zwei Millionen Euro. „Vom strategisch sehr gut gelegenen Blotzheim aus wollen wir die Kunden im französischsprachigen Raum, im Südwesten Deutschlands und im Westen der Schweiz noch besser betreuen“, erklärt David Lindner, Geschäftsführer von Lindner Frankreich. Blotzheim liegt im Dreiländereck Frankreich-Schweiz-Deutschland und in unmittelbarer Nähe des Euroairports Basel Mulhouse.

Stufenlose Traktoren und Transporter gefragt
Lindner ist seit 1997 in Frankreich aktiv und hat dort bis heute weit über 1.000 Fahrzeuge verkauft. „Mit dem neuen Standort wollen wir bis 2022 jährlich mehr als 200 Traktoren und Transporter absetzen.“ Im Blotzheimer Kompetenzzentrum werden sieben Mitarbeiter beschäftigt. In den vergangenen Jahren wurden vor allem Traktoren der Geotrac-Serie 4 nach Frankreich exportiert. Seit 2014 steigt das Interesse am stufenlosen Lintrac. „Die Kunden wollen mehr Technik und setzen vermehrt auf Stufenlostechnologie. Das spiegelt sich auch in der Nachfrage nach dem stufenlosen Transporter Unitrac 112 LDrive wider“, sagt David Lindner.

70 Jahre Lindner – vom S14 zum stufenlosen Lintrac
Vor exakt 70 Jahren produzierte Lindner mit dem S14 den ersten Traktor der Firmengeschichte. Heute werden im Kundler Werk jährlich 1.300 Geotrac-, Unitrac- und Lintrac-Modelle hergestellt. Die Traktoren und Transporter kommen in der Berg- und Grünlandwirtschaft, in der Kulturlandwirtschaft und im Kommunalbereich zum Einsatz.

Im Jahr 2017 erwirtschaftete Lindner einen Umsatz von rund 75 Millionen Euro, im Jahr 2016 waren es 72,5 Millionen Euro. In Kundl werden 229 Mitarbeiter beschäftigt. Die Exportquote liegt bei mehr als 50 Prozent. Wichtigste Märkte sind Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Slowenien.

07.02.2018

LDrive-Roadshow: Stufenloser Auftakt auf mehr als 2.000 Meter Seehöhe

Die Timmelsjoch Hochalpenstraße am Heliport von Heli Tirol in Hochgurgl war kürzlich Schauplatz der LDrive-Roadshow des Tiroler Familienunternehmens Lindner. Rund 120 Einsatzprofis aus Tirol, Südtirol und Bayern nutzten die Gelegenheit, um sich bei besten äußeren Bedingungen von der einfachen Bedienung des stufenlosen Lintrac 90 und des stufenlosen Unitrac 112LDrive zu überzeugen.  „Die beiden Lintrac-Modelle waren mit Schneefräse und Spitzpflug ausgestattet, der Unitrac 112 LDrive mit Salzstreuer und Schneeschild. Die Einsatz-Bedingungen am Veranstaltungszentrum Crosspoint Hochgurgl waren perfekt“, erklärt Marketingleiter David Lindner.

 

Der Unitrac 112 LDrive ist der erste Lindner-Transporter mit Stufenlostechnologie und besonders einfacher LDrive-Bedienung. Dank des Drehreglers wird jeder Fahrer zum Vollprofi – Motor starten, Fahrtrichtung wählen, Gas geben und lenken. Der Motor erfüllt die Kriterien von EURO 6c. Die Nutzlast des Transporters beträgt sechs Tonnen. Das TracLink-System beinhaltet ein digitales Fahrtenbuch und erkennt Anbaugeräte automatisch. Außerdem erinnert TracLink an wichtige Prüfungen oder Servicearbeiten wie einen Ölwechsel. Ein weiterer Pluspunkt ist die geringe Lautstärke in der Fahrerkabine – diese erreicht maximal 74 dB.

 

Der stufenlose Lintrac punktet mit der Hochleistungs-Arbeitshydraulik von Bosch und einfacher LDrive-Bedienung. Die hintere Achse lenkt bis zu 20 Grad ein – ein Vorteil in engen Gassen. Die Heck-, Front- und Arbeitshydraulik mit Verstellpumpe machen ihn zum variablen Geräteträger. Dank der großteils mechanischen Kraftübertragung mit geringem hydrostatischen Anteil ist der Wirkungsgrad des Getriebes besonders hoch. Im Sommer 2018 startet die Serienproduktion des neuen Lintrac 110.

 

Nächste Stationen der LDrive-Roadshow sind am 16. Februar in Aschbach und auf der Lindner-Werksausstellung von 16. bis 19. März 2018 beim Innovationszentrum in Kundl.

 

Lindner im Internet: lindner-traktoren.at

Lindner stellt stufenlosen Lintrac 110 vor

25.10.2017

Lindner stellt stufenlosen Lintrac 110 vor

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner baut seine Lintrac-Serie aus. Nach dem Lintrac 90 kommt jetzt der Lintrac 110. „Wir liefern damit einen kompakten, wendigen und stufenlosen Traktor für die Berg- und Grünlandwirtschaft, den Weinbau, den Forst und den Kommunalbereich“, erklärt Geschäftsführer Hermann Lindner. Das höchstzulässige Gesamtgewicht liegt bei acht Tonnen, die Nutzlast bei rund 3,5 Tonnen. „Damit ist der kompakte Lintrac 110 für überbetriebliche Arbeiten maßgeschneidert. Einsatzprofis können mit größeren Anbaugeräten arbeiten, zum Beispiel mit Ballenpressen.“

 

Dank LDrive ist der Lintrac 110 besonders einfach zu bedienen. Mit der Vorserie startet Lindner im Juni 2018. Die Serienproduktion der Agrar- und der Kommunalversion beginnt im Sommer 2018.

 

Die Technik im Lintrac 110

Herzstück des neuen Traktors ist das stufenlose Getriebe TMT11 von ZF. „Im Vergleich zum TMT09 aus dem Lintrac 90 ist es mit einer größeren Hinterachse ausgerüstet“, betont Technologie-Geschäftsführer Stefan Lindner.

 

Das TMT 11 ist für den Leistungsbereich bis 110 PS ausgelegt. Es verfügt über die ZF bekannten Features wie Stillstands-Regelung und Beschleunigen aus dem Stand bis zur maximalen Geschwindigkeit ohne Unterbrechung des Leistungsflusses. Die Fahrgeschwindigkeit bei Vorwärtsfahrt und Rückwärtsfahrt wird beim TMT 11 durch eine Modus-Umschaltung (Modus I: Arbeitsmodus; Modus II: Transportmodus) sowie eine Fahrbereichs-Umschaltung realisiert. „Sowohl Modus- wie auch Fahrbereichs-Umschaltung wurden vollständig automatisiert. Damit realisieren wir das stufenlose Fahren ohne Unterbrechung des Leistungsflusses mit einem Minimum an Bauteilen und einem Maximum an Komfort und Funktionalität“, erklärt Stefan Prebeck, Entwicklungsleiter der Landmaschinen bei ZF.

 

Für effiziente Leistung steht der 4-Zylinder-Motor von Perkins (113 PS, 450 Nm Drehmoment) mit Partikelfilter. Als Kraftstoff ist nur Diesel notwendig. Die Verstellpumpe der Arbeitshydraulik leistet 88 Liter. „Besonders wichtig ist uns, dass die Fahrer mit der neuen Maschine besonders komfortabel arbeiten können. Deswegen haben wir die Kabine großzügiger und mit noch besserer Sicht gestaltet“, sagt Stefan Lindner. Verstärkt hat Lindner die 4-Rad-Lenkung, die auch beim Lintrac 110 für überdurchschnittliche Wendigkeit sorgen wird. Das weiter verbesserte Lichtsystem gewährleistet Durchblick bei langen Nachteinsätzen.

 

Kernmärkte stärken, neue Länder in Angriff nehmen

Mit dem neuen Lintrac will Lindner die Kernmärkte stärken und neue Exportgebiete bearbeiten. „Die Stufenlostechnologie wird uns bei Einsatzprofis in unseren Kernmärkten Österreich, Deutschland oder Frankreich helfen. Darüber hinaus sind wir für neue Märkte gerüstet. Der Exportfokus liegt unter anderem auf Skandinavien, Großbritannien und Irland “, erläutert Exportleiter David Lindner. Die Exportquote des Tiroler Familienunternehmens beläuft sich aktuell auf mehr als 50 Prozent. Im österreichischen Ranking der Standardtraktoren belegt Lindner in den ersten acht Monaten 2017 den zweiten Platz.

 

Autonomes Fahren im Grünland

In der Landwirtschaft werden autonome Fahrfunktionen immer wichtiger, sind sich Fachleute sicher. „Deswegen entwickeln wir gemeinsam mit ZF Friedrichshafen den TracLink-Pilot. Damit ermöglichen wir erstmals hochautomatisierte Fahrfunktionen im Grünland“, so Hermann Lindner. Aktuell läuft die intensive Testphase. „Der Lintrac 110 ist so konzipiert, dass er für das autonome Fahren nachgerüstet werden kann, sobald es erlaubt wird.“

 

„Unser Prototyp zeigt, wie auch die Landwirtschaft von den Megatrends Vernetzung und künstliche Intelligenz profitiert“, sagt Mark Mohr, Leiter des Projekthauses Automated Operations bei ZF, über das Testfahrzeug auf Basis des Lintrac 90. ZF hat den Traktor mit einer Reihe intelligenter Systeme ausgestattet. Durch die Ausrüstung des Fahrzeugs mit verschiedenen Kameras, Lidar- und Radarsensoren, deren Signale von der Deep-Learning-fähigen Steuerplattform ZF Pro AI verarbeitet werden, verfügt der Traktor über ein 360-Grad-Surround View mit Personenerkennung.

 

Ein zusätzliches GPS-System in Verbindung mit dem Lenk-, Hydraulik- und dem stufenlosen Getriebesystem macht den automatisierten Ablauf von Prozessen in der Landwirtschaft möglich. Diese lassen sich auch per App aktivieren. „Ein sicherer Stillstand des Fahrzeuges wird durch die Ansteuerung der elektromechanischen Parkbremse erreicht“, berichtet Mohr.

 

Selbst ist der Traktor

Beispiel Prozessoptimierung: Ein sensorbasiertes Assistenzsystem erfasst Schnittkanten, Feldgrenzen und Mähschwaden und hält den Traktor automatisch auf Spur, was den Arbeitsvorgang effizienter gestaltet und den Fahrer entlastet. Sicherer wird die Fahrt durch die erwähnte Rundumsicht, die nicht nur der Traktor im Blick hat, sondern auch der Landwirt dank praktischem Tablet im Cockpit. Mit der „Copy-und-Paste“-Funktion erlernt der Schlepper die gefahrene Route. Nach der ersten Tour ist der Traktor somit in der Lage, die Fläche automatisch und ohne Fahrer zu bearbeiten. Hierbei achtet er dabei dank Personen- und Objekterkennung permanent auf die Sicherheit in seiner Umgebung.

 

Ein weiteres Beispiel für eine praktische Anwendung ist die „Follow-me“-Funktion, mit der der Traktor selbstständig einem vorausfahrenden Schlepper folgt. Werden beide Fahrzeuge mit unterschiedlichen Geräten ausgestattet, lassen sich dadurch beispielsweise zwei Arbeitsschritte in einer Route zusammenfassen. 

Geotrac Supercup 2017: Steirer triumphierte

12.09.2017

Geotrac Supercup 2017: Steirer triumphierte

Thomas Fraidl aus der Steiermark setzte sich beim großen Europafinale auf der Rieder Messe gegen 26 Konkurrenten durch. Jetzt freut er sich über einen Geotrac 134ep für ein Jahr inklusive Nebenkosten. Die Team-Wertung gewann das Lindner-Team. 

Der Sieger des Geotrac Supercups 2017 steht fest: Die Siegertrophäe geht in diesem Jahr an Thomas Fraidl aus der Steiermark. Er behielt im spannenden Bewerb auf der Rieder Messe gegen 26 Konkurrenten die Oberhand. Im Finale triumphierte er vor dem Südtiroler Wilhelm Haller. Auf Platz drei reihte sich Reto Beerli aus der Schweiz ein. „Es war ein hochkarätiger Wettbewerb, die Fahrzeiten im Finale blieben deutlich unter drei Minuten“, bilanziert Lindner-Marketingleiter David Lindner. Thomas Fraidl freut sich jetzt über einen besonders attraktiven Hauptpreis: einen Geotrac 134ep von Lindner für ein Jahr inkl. aller Nebenkosten. Der Zweiplatzierte Wilhelm Haller bekommt eine Heuerntemaschine von Pöttinger für ein Jahr. 

Herzstück der traditionsreichen Veranstaltung war wie gewohnt der spektakuläre Renn-Parcours. Den mussten die Fahrer mit einem 102 PS starken Geotrac 94ep von Lindner bewältigen. Die 27 Fahrer mit den besten Rundenzeiten aus zwei Rennen zogen ins große Europafinale am 10. September ein. Insgesamt nahmen mehr als 130 Fahrer und Fahrerinnen am 21. Geotrac Supercup teil. 

Der Hauptpreis: Geotrac 134ep für ein Jahr
Der Geotrac 134ep ist der stärkste Traktor des Tiroler Familienunternehmens Lindner. Der Traktor verfügt über einen 4,4 Liter-Turbodieselmotor von Perkins (144 PS). Für Sauberkeit sorgt der Partikelfilter. Weitere technische Highlights sind die Hydraulik mit getrenntem Ölhaushalt, der ep-Drehzahlbegrenzer oder das Hochleitungsgetriebe von ZF mit Power-Shuttle. Die Hochleistungshydraulik punktet mit getrenntem Ölhaushalt. 

Wie im Vorjahr gab es darüber hinaus auch heuer wieder eine Teamwertung. Den Sieg holte sich das Lindner-Team vor dem Team Motorex. Dem Gewinner-Team spendiert Top Agrar einen Erlebnistag im Wert von 2.000 Euro. Zusätzlich winkten bei jedem Rennen Preisgelder für die besten Traktorfahrer: Für den Erstplatzierten wurden 300 Euro ausgeschüttet, für Platz zwei 150 Euro und für Platz drei 50 Euro. 

Infos im Internet: www.geotrac-supercup.at

17.08.2017

Geotrac 64ep für den Alpenzoo

Im Alpenzoo Innsbruck gibt es ab sofort neben 2.000 Alpentieren aus 150 Arten einen neuen Traktor von Lindner zu sehen. Das Kundler Familienunternehmen übernimmt eine Patenschaft für die Steinböcke. Im Rahmen dieser Partnerschaft konnte der Alpenzoo einen neuen Geotrac 64ep günstig ankaufen. Präsentiert wurde die Kooperation von Alpenzoo-Präsident DDr. Herwig van Staa, Alpenzoo-Direktor Dr. Michael Martys, Geschäftsführer Mag. Hermann Lindner und Marketing-Leiter Mag. David Lindner. „Es freut mich außerordentlich, dass es gelungen ist, das traditionelle Tiroler Familienunternehmen Lindner als Partner des Alpenzoo für die nächsten Jahre zu gewinnen“, betont Alpenzoo-Präsident Herwig van Staa.

„Wir produzieren Traktoren und Transporter für die Besten am Berg. Mit seinen jährlich rund 300.000 Besuchern passt der Alpenzoo perfekt in diese Reihe“, sagt Hermann Lindner. Perfekt zu Lindner passe auch der Steinbock, erläutert David Lindner: „Wie unsere Traktoren meistert der Steinbock geschickt jeden Steilhang, ist kraftvoll, robust und wendig.“

Vielfältig und nachhaltig
„Der Geotrac ist für uns ein wichtiger Arbeitsbehelf“, erklärt Direktor Michael Martys. Den 76 PS starken Geotrac 64ep wird der Alpenzoo vielfältig und nachhaltig einsetzen: unter anderem für den Transport von Gras und Heu. Außerdem bringen die Mitarbeiter den Stallmist in die Kompostieranlage der Stadt Innsbruck. Ein weiteres Einsatzgebiet ist das Häckseln der verbrauchten Futteräste, Wipfel und des Restholzes. Mit dem Material wird geheizt und Warmwasser aufbereitet. Im Winter sorgt der Traktor für einen schnee- und eisfreien Alpenzoo.

Über Lindner Traktoren
Lindner produziert seit fast 70 Jahren Traktoren und Transporter für die alpine Berg- und Grünlandwirtschaft, die Kulturlandwirtschaft und den Kommunalbereich. Im Jahr 2016 fertigte Lindner in Kundl 1.350 Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac. Lindner beschäftigt 229 Mitarbeiter. Die Exportquote liegt bei mehr als 50 Prozent.

Mehr als 600 Besucher bei LDrive-Roadshow

07.08.2017

Mehr als 600 Besucher bei LDrive-Roadshow

Von März bis zum Sommer 2017 gastierte die LDrive-Roadshow von Lindner in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol. Mehr als 600 Besucher aus dem Agrar- und Kommunalbereich nutzten die Gelegenheit, den stufenlosen Lintrac und den Unitrac 112 LDrive Probe zu fahren. Im Mittelpunkt stand die besonders einfache LDrive-Bedienung der Maschinen. „Wir haben sehr positive Rückmeldungen zum Fahrverhalten bekommen. Vor allem das sanfte Schalten ist gut angekommen“, bilanziert Geschäftsführer Hermann Lindner. Ein weiterer Pluspunkt für die Besucher war die geringe Lautstärke in der Fahrerkabine – diese liegt bei maximal 74 dB.

Gewinnspiel: Unitrac 112 LDrive zwei Monate lang testen
Im Rahmen der LDrive-Roadshow gab es auch etwas zu gewinnen. Über den Hauptpreis freuen sich der Südtiroler Landwirt Alois Hermann Aichner aus dem Sarntal und die Gemeinde Semmering. Beide dürfen den neuen Unitrac 112 LDrive zwei Monate lang kostenlos testen.

Die Serienproduktion des neuen Transporters startete im Juni. Technisches Highlight im Unitrac 112 LDrive ist das leistungsverzweigte CVT-Getriebe, das Lindner mit ZF entwickelt hat und selber baut. Der Unitrac 112 LDrive fährt stufenlos von – 20 bis 50 km/h mit reduzierter Motordrehzahl, alle Einstellungen erfolgen über die aus dem Lintrac bekannte LDrive-Armlehne. Die Nutzlast des Transporters beträgt sechs Tonnen.

TracLink erkennt Geräte
Die Besucher der LDrive-Roadshow informierten sich darüber hinaus über das TracLink-System, das Lindner bei neuen Unitrac und beim Lintrac anbietet. TracLink erkennt jedes Gerät, das angebaut wird. Das System unterstützt den Fahrer, die richtige Einstellung zu finden. Außerdem erinnert TracLink an wichtige Prüfungen oder Servicearbeiten wie einen Ölwechsel. Daher gibt es für den Unitrac 112 LDrive und den Lintrac 90 mit TracLink drei Jahre Garantie. Optional kann auf bis zu sechs Jahre Garantie verlängert werden.

Ein weiterer Pluspunkt für Profifahrer ist das digitale Fahrtenbuch

 

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