Geschichte von Lindner Traktoren

Das Tiroler Familienunternehmen Lindner Traktoren behauptet sich nun erfolgreich seit mehr als einem halben Jahrhundert auf dem Markt. Hier finden Sie einen Überblick zur traditionsreichen Geschichte.

2014

Innovationszentrum

Lindner eröffnet das neue Innovationszentrum in Kundl. Dabei handelt es sich um ein multifunktionales Verkaufs- und Kundencenter, bei dem die nachhaltige Bauweise im Mittelpunkt steht. Neben dem modernen Verkaufs- und Kundencenter hat Lindner Schulungsräume und die Innovationsgalerie untergebracht. Dort zeigt Lindner Höhepunkte aus der mehr als 65-jährigen Unternehmensgeschichte.

Ende 2014 erfolgt der Startschuss für die Serienproduktion des neuen Lintrac.

2013

Lintrac

Lindner präsentiert mit dem Lintrac den ersten stufenlosen Standardtraktor mit mitlenkender Hinterachse. Technische Highlights sind das stufenlose Getriebe TMT09, das Lindner gemeinsam mit ZF entwickelte, die einfache LDrive-Bedienung und die schon beim Unitrac bewährte 4-Rad-Lenkung. Einsatzgebiete für den Lintrac sind das Berg- und Grünland, der Kommunalbereich und die Kulturlandwirtschaft.

Auf der Agritechnica in Hannover wird der Lintrac zur „Maschine des Jahres 2014“ gekürt.

2012

Serie 4 ep

Start der Baureihe Serie 4 ep. Mit dem Geotrac 84ep stellt Lindner den ersten Traktor der ep-Reihe vor. Dank der Common-Rail-Technologie und dem Partikelfilter erreichen die Traktoren die Abgasstufe 3B. Durch den neuen ep-Drehzahlbegrenzer kann die maximale Motordrehzahl gespeichert werden. So lässt sich bis zu ein Liter Treibstoff pro Betriebsstunde sparen.

2011

Lindner saniert die Produktionshalle in Kundl nach modernsten, ökologischen Gesichtspunkten. Die Abwärme der Maschinen wird genutzt, um ein Nebengebäude zu heizen. Eine moderne Frischluftfilteranlage reinigt die Abluft. Die Wärme, die dabei entsteht, wird wieder in das Gebäude zurückgeführt – so verbraucht Lindner in Kundl keinen Tropfen Erdöl. Die Halle ist das erste gewerbliche Produktionsgebäude mit Energieausweis.

Außerdem implementiert das Familienunternehmen eine neue ERP-Anwendungssoftware. Diese erleichtert den Umgang mit der enormen Datenmenge und regelt die unternehmerischen Ressourcen. 

2010

Der Geotrac 64, 74 und 84 komplettiert die Serie 4 Alpin. Mehr als 30.000 Kunden aus Berg- und Grünlandwirtschaft, der Landschaftspflege sowie den Einsatz als Forst und Kommunalfahrzeug haben durch ihre Erfahrung bei der täglichen Arbeit mitgeholfen die Traktoren von Lindner ständig weiterzuentwickeln. Durch die thermische Sanierung des Produktionsgebäudes erhält Lindner als erste Firma in Österreich den Niedrig-Energieausweis für ein Betriebsgebäude.

2009

Frühjahr - Lindner erweitert seine erfolgreiche Transporterreihe Unitrac mit einem neuen Modell, das speziell für den Einsatz in der alpinen- und Grünlandwirtschaft konzipiert wurde. Der neue Unitrac 82 wird vorgestellt. Der 4 Zylinder-Turbo- dieselmotor im Unitrac 82 leistet 82 PS und 350 Nm Drehmoment; Herbst – Lindner präsentiert mit einem großen Event das erste Modell der Geotrac Serie 4 Alpin – den Geotrac 94. Der Geotrac 94 ist auf die Bedürfnisse des typischen Landwirts im alpinen Raum maßgeschneidert und punktet im klassischen Mischbetrieb. Mit dem Start des Lindner-epp (efficent power program) arbeitet Lindner intensiv an der laufenden Optimierung von Verbrauch und Effizienz seiner Produkte.

2008

Eröffnung des Technologiezentrums und einer neuen Montagehalle. Das neu erbaute Entwicklungs- und Technologiezentrum direkt am Firmensitz in Kundl unterstützt die Kommunikation zwischen Lindner und seinen Entwicklungs-, Liefer- und Vertriebspartnern. Als Spezialist im Bau von Allradtraktoren hat Lindner seit Jahrzehnten seine Kunden laufend mit praktischen und innovativen Neuentwicklungen begeistert.

2007

Vorstellung der Geotrac Serie 4 (106 bis 126 PS).Strukturveränderungen in der Grünlandwirtschaft und Berglandwirtschaft, vermehrter überbetrieblicher Einsatz durch Maschinenringe und der generelle Trend zu höheren Flächenleistungen haben das Lindner Entwicklungs-Team zur Entwicklung der neuen Geotrac-Reihe „Serie-4" veranlasst. Als erster Traktorenhersteller konzipiert Lindner eine Sicherheitskabine mit ROPS und FOPS Konstruktion und verwendet erstmals die LED-Technologie im Traktor. Mit dem I.B.C.-Monitor wird ein revolutionäres Bedienkonzept präsentiert. (Die kompakte Bauweise der Modelle Geotrac 104, 114 und 124 sowie deren sparsame Commonrail-Motoren, die reichhaltige Serienausstattung, die Komfortkabine mit einzigartiger Rundumsicht und das innovative Design führten schon kurz nach der Erstpräsentation zu einem sensationellen Erfolg im In- und Ausland.)

2005

Der 10.000ste GEOTRAC und 1.000ste UNITRAC verlassen das Werk. Unitrac Serie2 mit Kippbarer Komfortkabine wird präsentiert. Der Unitrac ist die geländegängige Kombination aus Transportfahrzeug und Geräteträger. Seine Ausstattungsvielfalt ist ebenso groß wie seine Einsatzbereiche. Vom Transportieren über Land- und Forstwirtschaft, Landschaftspflege, bis hin zum Kommunal- und Winterdienst ist der Unitrac universell einsetzbar. Lindner erfüllte die Anforderungen der internationalen Qualitätsnormen und erhält die Zertifizierung nach ISO 9001:2000 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001:2000 (Umweltmanagement).

2003

Vorstellung Geotrac 73 A auf der Rieder Messe. Der Geotrac 73 A ist mit drehmomentstarkem Motor und tiefem Schwerpunkt für extreme („alpine") Verhältnisse ausgelegt. Verleihung des „Österreichischen Innovationspreises" für die nachrüstbare EHR. Produktionsstart des Geotrac 63 Alpin im April 2004. Dieses ist das kleinste Geotrac-Modell  und ebenso wie der Geotrac 73 A mit tieferem Schwerpunkt ideal für alpine Verhältnisse ausgelegt. 3 Mio. € werden in die Erweiterung der Montagehalle und den Bau eines neuen Zentrallagers investiert.

2002

Vorstellung Geotrac 83 u. 93 mit neuem ZF-Lastschaltgetriebe. Serienmäßig verfügten diese beiden Modelle über Optistop, Allrad und hintere Differentialsperre per Knopfdruck zuschaltbar. Es wurden zunächst 200 Modelle des Geotrac 83 ausgeliefert. Um das Drehmoment zu verbessern entschloss man sich den Motor mit einem Turbo zu ergänzen. Im Dezember 2002 wird auf der AGRAMA in Bern der neue UNITRAC 78 mit neuem Perkins-Motor vorgestellt. Der Unitrac ist als kompletter Geräteträger vielseitig einsetzbar. Das Federungskonzept mit Einzelradaufhängung und Drehteil hat sich erfolgreich bewährt. Der universelle Alleskönner ist wendig und wirtschaftlich auf der Straße, bodenschonend auf Grünflächen und sicher im Gelände.

2001

Relaunch der Modelle Geotrac 60, 70 u. 80 durch die neuen Modelle Geotrac 65, 75 u. 85. Die Leistung des Geotrac 50, des kleinsten Modells der Serie wurde angehoben. Die Typen Geotrac 65, Geotrac 75 und Geotrac 85 ergänzen das Programm. Die Modelle wurden technisch aufgewertet: so gab es serienmäßig 4 Zapfwellengeschwindigkeiten, bei etlichen Modellen wurde die Hubkraft der Hydraulik sowie die Motorleistung erhöht und Bereifungsvarianten wurden ergänzt.

2000

Ende 1999 kaufte New Holland die Firma Case (einschließlich Case Steyr), welche zuvor 1996 die Fa. Steyr Landmaschinentechnik zu 75 % übernommen hatte. Da durch die Fusion von Case –New Holland und Steyr der österreichische Marktanteil 45 % überstieg und dadurch den EU-Wettbewerbsbestimmungen widersprochen hat, wurden in Österreich die Modelle M 948/a und M 958/a, die nach wie vor von Steyr gefertigt wurden, von Lindner unter der Typenbezeichnung 948, 948a, 958, 958a vertrieben.

1999

Das Spitzenmodell der Geotrac 100 wurde präsentiert. Die Typen Geotrac 50 und Geotrac 60 konnten gegen „Minderpreis" als Hinterradtraktoren geliefert werden. Alle Geotracs waren auch auf Wunsch als Forsttraktoren oder Kommunaltraktoren erhältlich.

1998

Vorstellung UNITRAC 55/65 und UNITRAC 95. Die Lindner Unitrac-Modelle sind mit einem einzigartigen Fahrwerkskonzept ausgestattet. Die Sicherheit, der Komfort und die Wirtschaftlichkeit sind die herausragendsten Elemente der neuen Unitracs. Auf Wunsch können die Modelle mit der hydraulischen Federung inkl. Niveauregelung ausgestattet werden.

1996

Der Frontanbau von Geräten wird immer beliebter – um eine möglichst gute Sicht auf die Frontanbaugeräte zu erzielen, bemühte Lindner sogenannte „Freisichttraktoren" mit steil abfallender Motorhaube und großzügiger Kabinenverglasung ins Programm aufzunehmen. Lindner präsentierte ein völlig neues Traktorenkonzept mit modernstem Design und innovativer Technik – der GEOTRAC wurde vorgestellt.

1995

Lindner wird der „Tiroler Innovationspreis" verliehen. Die Auszeichnung wird an Firmen mit besonders innovativen Leistungen vergeben, welche von einer Fachjury genauestens geprüft und ausgewählt wird.

1994

Vorstellung UNITRAC 75 K – Universaltransporter der extraklasse. Zukunftsweisende Technik macht den Transporter Unitrac 75 zu einer neuen Dimension für multifunktionalen Einsatz als Kommunalfahrzeug. Schnee Räumen ... Splitt streuen ... kehren ... mähen ... entsorgen ... antreiben von rotierenden Geräten ... häckseln ... transportieren – der Unitrac ist als kompletter Geräteträger vielseitig einsetzbar. Das Unitrac-Konzept von Lindner setzt sich immer mehr durch.

1992

UNITRAC 60 - Der Universaltransporter für die Landwirtschaft wird vorgestellt. Der Unitrac 60 ist das Resultat mehrjähriger Entwicklungsarbeit und die perfekte Kombination von Komfort, Leistung und Wirtschaftlichkeit. Ein  leistungsfähiger Motor und das überlegene Fahrwerk garantieren beste Steigeigenschaften und hervorragende Bodenanpassung bei stabilem Fahrverhalten.

1990

Eröffnung des neuen Ausstellungszentrums. Die Lindner Kunden konnten seit jeher die Fahrzeuge direkt im Werk begutachten. Verkaufsausstellungen am firmeneigenen Gelände wurden gut besucht, zumal sich der Kunde neue Traktoren, gebrauchte Traktoren und Vorführmaschinen, sowie Zusatzgeräte ansehen konnte. Bald wurde der Platz im Werksgelände rar und eine Ausweichmöglichkeit musste her. Das 6.000 m² große Ausstellungszentrum im Ortsteil Weinberg in Kundl bietet dem Kunden nun viel mehr Platz.

Ausstellungszentrum mit 6.000 m²
Verkaufsausstellung am firmeneigenem Gelände

1988

Verleihung der Landesauszeichnung „Tiroler Adler". Aufgrund der hervorragenden Leistungen und besonderen Verdienste der letzten 40 Jahre erhält die Firma Lindner vom Land Tirol das Recht das Tiroler Landeswappen im Geschäftsverkehr zu verwenden.

1985

Mit Jänner beginnt der Serienbau einer völlig neuen Traktorengeneration. Nach kurzer, jedoch intensiver Entwicklungsarbeit war es möglich, die technisch ausgereifte Traktorenreihe vorzustellen. Lindner 1450, 1500, 1600, 1650 u. 1700 - mit Steyr-Getriebe, Perkins-Dieselmotoren jeweils in Allrad- und Normalausführung. Im Juni wird die Produktion zu Gänze auf die neue Serie umgestellt und alle bisher gebauten Typen durch die neuen Modelle abgelöst.
Mit ein wenig Wehmut wird der letzte Lindner 520 produziert, der die bis dahin erfolgreichste Traktorentype darstellte.

1984

Da ZF-Passau an einer Weiterentwicklung und Modernisierung der bei Lindner auf Lizenz gebauten Getriebe nicht interessiert war und der Ruf der Händler nach einem moderneren Getriebe immer intensiver wurde, war Lindner bemüht, ein entsprechendes Getriebe zu suchen. Man kam, wie schon bei den Hubwerken, auf die Firma Steyr-Daimler-Puch AG. Erste Gespräche betreffend einer zukünftigen Kooperation im Steyr-Getrieben werden geführt. Nach erfolgreichen Verhandlungen kam es am 18.7.1984 zur Unterzeichnung der Rahmen-vereinbarung mit Steyr-Daimler-Puch. (Zehn Jahre später - 1994 wurde das 10.000 Steyr-Getriebe geliefert).

1982

Mit großem Einsatz und auf Grund neuer Erkenntnisse im Traktorenbau wurde nach fast 2-jähriger Entwicklungsarbeit im Frühjahr ein 65 PS-Starker, mit allen technischen Feinheiten ausgerüsteter Komforttraktor, zur Serienreife gebracht. Der erste Lindner Komforttraktor mit Plattformausführung kommt mit dem Lindner 1065A auf den Markt.

1979

Mit einem der größten Landmaschinenkonzerne der Schweiz, der Firma RAPID, konnte ein Liefervertrag für Transporter für vorläufig drei Jahre abgeschlossen werden. Lindner produziert für Rapid im Jahr 1979 rund 60 Transporter mit der Bezeichnung AC 1900. Das Grundmodell des AC 1900 ist mit Servolenkung, 3-Zylinder-Perkins-Dieselmotor, Überschlagrahmen und Allradgetriebe ausgestattet. Mit diesem langfristigen Auftrag kann die Transporterproduktion weiter gesteigert werden. Der Exportanteil erhöht sich um mehr als 50% der erzeugten Transporter.

1976

Erstmals im Mai wird mit dem 520S Normal und Allradtraktor (52 DIN PS) und dem 620S Normal und Allradtraktor (62 DIN PS) eine neue Traktorreihe vorgestellt, die im Herbst noch mit dem 420S Normal und Allradtraktor (42 DIN PS) ergänzt wird. Neu bei der 20er-Reihe ist die serienmäßige Ausrüstung aller Typen mit servostatischer Lenkung. Die Produktion der bisherigen Typen 450S und 550S wird durch diese neue Serie abgelöst; Ende 1976 läuft die Produktion des 350S aus.

1973

Inbetriebnahme der neuen Transporter- und Reparaturhalle. Die Hallen umfassen eine groß angelegte moderne Reparaturwerkstätte mit Kundendienstabteilung und Motorprüfstand, sowie eine nach neuen und praktischen Erfahrungen angelegtes Ersatzteillager mit Versandabteilung. Im Sommer kann der BF 550S in Allrad- und Normalausführung in Serie produziert werden. Ausgerüstet mit einem 4-Zylinder-Perkins-Motor garantiert dieser Traktor Leistung und Wendigkeit.

1970

Die Zahnradfabrik Passau stellt die Erzeugung der Getriebetypen A 205 und A 210 ein, diese werden auf Lizenz von Lindner in Kundl erzeugt. Verschiedene Sondermaschinen, Vorrichtungen und Modelle von ZF konnten zur Erzeugung übernommen werden.

1968

Zum Bearbeiten und Befahren von sehr steilem Gelände werden die erste Transportermodelle entwickelt und produziert. Durch rasche und einfache Umbauweise kann der Transporter als Ladewagen-, Streuer- oder Transportfahrzeug und ebenso zur Gülleausbringung verwendet werden. Für die Produktion dieser Transporter wird auf der Südseite des Werksgeländes eine Transporter-Fertigungshalle aufgestellt.

1967

Einführung der neuen Traktorenserie 450 N und A, 250 N und A mit 3-Zylinder- wassergekühlten Perkins Motoren und dem A-210 ZF-Triebwerk. Die Spezialisierung auf Grünlandtraktoren beginnt. Die bisher erzeugten Typen BF 22, BF 25, BF 35 und BF 45 laufen aus.

1963

Die Nachfrage nach stärkeren Traktortypen nahm immer mehr zu. So verwendet Lindner Perkins Motoren (weltgrößter Hersteller von Industriedieselmotoren), das Triebwerk ist von ZF Passau. Die beiden Serien Lindner JUNIOR und LW 20 mit Warchalowski-Motor laufen aus.

1959

BF 22 N und A wurden vorgestellt. Dieser Traktor war in Normal- und Allradausführung mit dem Lindner luftgekühltem 2-Zylinder 4-Takter Reihenmotor erhältlich. Einführung der Marke „Bauernfreund". Gleichzeitig wurden die Traktoren mit einer neueren moderneren Verkleidung ausgestattet.

1958

Die Fertigungshalle wird auf die doppelte Fläche vergrößert. Bei einem Personalstand von 200 Mitarbeitern verlassen ca. 200 Traktoren aus Österreich monatlich das Werk.

1957

wurde auf Anregung der Bundesversuchs- u. Prüfanstalt Wieselburg ein Kleintraktor mit 9 PS entwickelt. Den Motor für den Lindner junior HRL 9 konstruierte Rudolf Lindner sen., der damit den Grundstein für die eigene Motorenproduktion in Kundl legte. Der Junior Motor der im Zweitakt-System arbeitet, ist äußerst robust gebaut und bürgt durch seine Frischölschmierung für besonders lange Lebensdauer. Im Sommer 1957 vernichtete ein Großbrand den 1. Stock und den Dachboden der Werkshalle. Nach dem tragischen Verkehrsunfall des Firmengründers im Oktober 1957 führen seine Söhne Hermann und Rudolf Lindner sowie die Gattin des Firmengründers Stefanie und Tochter Loisi Sappl den Betrieb weiter.

1956

wurde eine neue modernst eingerichtete Fertigungshalle errichtet. Das Traktorenwerk zählt bereits 150 Beschäftigte. Monatlich verlassen rund 70 Traktoren vor allem für österreichische Kunden, aber auch für den Export nach Spanien, Frankreich und Italien das Werk in Kundl.

1953

legte Lindner den Grundstein für den heutigen Erfolg des Traktorenwerkes mit der Entwicklung des ersten 4-Radantrieb Traktors in Österreich. Die Vorteile: Schonung des Bodens, mehr Sicherheit durch 4 gebremste Antriebsräder und Vorteile bei Frontladerarbeiten haben sich bis heute durchgesetzt und bestätigt.

1948

rollte erstmals ein handwerksmäßig erzeugter Traktor aus Österreich aus dem LINDNER´schen Traktorenwerk, der im gleichen Jahr bereits auf der Wiener Herbstmesse der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das 14 PS Modell stieß auf große Nachfrage, obgleich mancher „Kenner" der Landwirtschaft nach der damaligen Marktlage es „für einen Unsinn hielt, in Tirol Traktoren produzieren zu wollen".

1946

begann Lindner mit der Produktion von Gebirgsgattersägen. Er mietete sich zunächst eine kleine Werkstatt beim Vorhoferbauern in Kundl in der er auf einer alten Werkbank selbst konstruierte transportable Gebirgsgattersägen und Forstgeräte für Holzbearbeitung baute.